Ernö Weil

Intendant

Ernö Weil wurde am 27. März 1947 in München geboren. Hier wuchs er auf und studierte nach dem Abitur Theaterwissenschaft an der Ludwigs-Maximilians-Universität München und Opernregie an der Hochschule für Musik. 1969-71 assistierte Weil unter so namhaften Regisseuren wie Everding, Ponelle und Verhoeven, bevor er 1971 ins erste Festengagement an die Städtischen Bühnen Augsburg ging. Sein Regie-Debut gab er 1973 in Augsburg mit "Lucia di Lammermoor". 1973-77 war Ernö Weil an den Bühnen der Stadt Bielefeld als Spielleiter engagiert. Parallel hierzu und bis 1986 waren die Bayreuther Festspiele fester Bestandteil seiner künstlerischen Arbeit: Er arbeitete als Assistent und Spielleiter bei "Tristan und Isolde" (Regie: Everding) in den Jahren 1974-77 und beim "Fliegenden Holländer" (Regie: Kupfer) von 1978-86 in Bayreuth. 1977-86 war Ernö Weil darüber hinaus als freischaffender Regisseur in allen Sparten tätig. 1986 wurde er Oberspielleiter des Musiktheaters am Stadttheater Pforzheim, von wo aus er 1988 als Intendant an das Landestheater Coburg berufen wurde. Nach sieben Jahren erfolgte 1995 die Berufung als Intendant ans Stadttheater Pforzheim, dem er 5 Jahre lang als Intendant vorstand. 2001 erfolgte die Berufung zum Intendanten an das Theater Regensburg. Seit Beginn der Spielzeit 2002/2003 ist Weil hier im Amt. Mit dem "Rosenkavalier" von Strauss eröffnete er die Spielzeit 2002/2003. Als Regisseur hat Weil insgesamt ca. 100 Inszenierungen in allen Sparten erarbeitet.