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In dieser Spielzeit ist Steven Ebel zu erleben in:

Der fliegende Holländer (Erik)
Freax
(Direktor Andreas von Annen)

Steven Ebel

Der Amerikanische Tenor und Komponist Steven Ebel wird von der Presse immer wieder für seinen „reichen” und „frei fließenden Tenor”, sowie für seine „bemerkenswerte Bühnenpräsenz” gepriesen.

In jüngster Vergangenheit gab er als Lechmere in B. Britten's „Owen Singrave” sein Debüt am Théatre du Capitole de Toulouse, als Boris in Janacek's „Katja Kabanova” am Teatro Municipal de Santiago de Chile, sowie als Konrad in Marschner's „Hans Heiling" am Theater Regensburg, und verkörperte die Rollen des Steuermanns in Wagners „Der Fliegende Holländer" und des Chevalier de la Force in Poulencs „Dialogues de Carmélites" am Staatstheater Mainz.

Am Badischen Staatstheater Karlsruhe, dessen Ensemble er vier Spielzeiten lang angehörte, war der Tenor u.a. in den Rollen des Licinius in Spontinis „La Vestale”, Froh in Wagner's „Rheingold” und Steuermann, als Bob Boles in Brittens „Peter Grimes”, Boris in „Katja Kabanova”, 1. Geharnischter in Mozarts „Zauberflöte”, Fischer in Strawinskys „Le Rossignol”, 3. SS-Mann in Mieczylaw Weinbergs „Die Passagierin”, Pylades in Glucks „Iphigenie en Taulide”, Valzacchi in R. Strauss' „Der Rosenkavalier", und des Robert Wilson in der mit dem Götz-Friedrich-Preis ausgezeichneten Produktion von John Adams „Dr. Atomic” zu erleben. Außerdem gab er zahlreiche Liedrecitals mit John Parr am Klavier.

Als Teilnehmer des Jette Parker Young Artist Programme gab Steven Ebel sein Debüt als Victorin in Korngolds „Die Tote Stadt” am Royal Opera House Covent Garden, wo er auch als Jaquino in Beethovens „Fidelio” – mit dem er bereits zuvor in New York debütiert hatte –, als Malcom in Verdis „Macbeth” und als Messagiero in „Aida”, sowie als Heinrich der Schreiber in Wagners „Tannhäuser” auf der Bühne stand. Am Linbury Studio Theatre des Roh war er ausserdem als Gernando in Haydns „L’Isola disabitata” und als Rimenes in Arnes „Atarxerxes” zu hören, sowie in seiner eigenen, von der Presse als „ganz außergewöhnliche neue Komposition" frenetisch gefeierten Opern-Welturaufführung „The Truth about Love”.

Während seiner Londoner Zeit sang er zudem am Tenglewood Music Festival Wagners Eislinger in „Die Meistersinger von Nürnberg” und den I.Tenor in Strawinskys „Renard” in Regie von Mark Morris und unter der Musikalischen Leitung von Maestro James Levine, von dem er in der Spielzeit zuvor persönlich ausgewählt worden war, die anspruchsvolle Partie des Jimmy Mahoney in Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny” zu verkörpern, mit der er auch in Livorno, Lucca, Pisa und Ravenna zu erleben war.

Weitere Engagements inkludieren Quint in Brittens „The Turn of the Screw” an der Cleveland Opera und unter Maestro Lorin Maazel beim Castleton Festival, Tamino in Mozarts „Zauberflöte” am Cleveland Institute of Music, Frederick in Gilbert & Sullivans „The Pirates of Penzance” bei der Opera Delaware, Prinz in Dvoraks „Rusalka” bei der Opera for Young Production die Titelrolle des Tito in Mozarts „La Clemenza di Tito” am New York Opera Forum und dem New York Opera Studio, Donald in Douglas Moores „Gallantry” an der Cantiamo Opera, und des Il  Postiglione in „La Fanciulla del West” at New York City Opera, und die Produktionen von Bizets „Dr. Miracle", Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt”, Tschaikowskys „Iolanthe”, Donizettis „Lucia di Lammermorr” und Gilbert & Sullivans „The Micado”.

Außerdem kreierte er die Rolle des Wolf in Louis Karchinis Welturaufführung „Romulus”, die auch auf CD erschienen ist; und in den Welturaufführungen der Musicals „Brave New World” die Partie des John Savage, sowie des Archie in „The Secret Garden”, und trat des öfteren mit dem Pacific Opera Ensemble und dem Lifebeat-Ensemble mit dem Programm „The Music Industry Fights AIDS” auf.

Steven Ebel, der neben der Oper auch ein leidenschaftlicher Konzert-und Liedsänger ist, wurde bereits während seiner Studienzeit in Madison, wo er mit der University Choral Union, dem Concert Choirs und der Madison Symophony Orchestra konzertierte, für seine „farbenreiche Tongebung” und gelobt. Und bei Liedrecitals, u.a. mit Schumans „Dichterliebe” oder „A Timbered Choir” – einem Liedzyklus nach Gedichten von Wendell Berry, wurde ihm ein „sensibles Gespühr für subtilen Interpretationen” und eine „für Lieder unverzichtbar flexible Stimme” bescheinigt.

Er trat in Recitals mit Werken von Barber und Schumann, sowie mit allen Kompositionen von Benjamin Britten in New York auf, außerdem an der Wigmore Hall London, und mit eigenen Lied-Kompositionen in Paris beim Programm „Lieder Amerikanischer Studenten” und „21st Century Shakespeare Chamber Music”, inspiriert von Minnesängern des Neues Milleniums.
Seine zweite Opernkomposition unter dem Titel „Mogens” kam kurze Zeit später zur Uraufführung.

Der Tenor hatte das Vergnügen mit Dirigenten wie A. Pappano, K. Petrenko, S. Bychkov, J. Brown, K. Chudovsky, D. Syrus, und Regisseuren wie J. Flimm, T. Albery, D. Mentha, W. Sutcliffe, D. Krief, A. Siegert, A. Stiehl oder Yuval Sharon zusammen zu arbeiten.

2016/17 wird Steven Ebel sein Debüt am Concertgebouw Amsterdam geben, als Priester in Jörg Wigmans „Babylon". Ansonsten stand und steht diese Spielzeit unter dem Motto „Rückkehr zu alten Wirkungsstätten": In London hat er für das Jette Parker Young Artist Program am Royal Opera House ein umjubeltes Rezital mit David Gowland gegeben; und sein ebenso umjubeltes Debüt in dem von ihm hochgeschätzen Oratorium „The Dream of Gerontius" von Edward Elgar führte ihn seit 2010 wieder zurück in die USA, zur Jacksonville Symphony Orchestra, wo er außerdem Masterclasses für Gsangstechnik und Komposition gab.

Am Staatstheater Mainz wird er mit der Partie des Capito in Hindemiths „Mathis der Maler", und in den Wiederaufanhmen des „Fliegenden Holländers" und „Dialogues des Carmélites" auf der Bühne stehen; und an das Theater Regensburg führen ihn gleich drei Engagements zurück: Direktor in Moriz Eggerts „Freax", „The Dream of Gerontius" im Audimax Regensburg, und sein erster Eric in Wagners „Der Fliegende Holländer" beim Open-Air-Konzert im bayernhafen Regensburg.

Steven Ebel ist mehrfacher Preisträger bei renommierten Wettbewerben, wie u.a. beim Concours Musical International de Montréal, Joy of Singing Song Salon Competition, New York Oratorio Society Solo Competition, the Five Towns Young Musician's Competition, Career Bridges and the Wisconsin District Metropolitan Opera Auditions.

Foto: Trevor Goldstien, London

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