Skip to main content

4. Sinfoniekonzert – 500 Jahre Reformation

Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Joseph Joachim Raff und Frank Martin

Kooperation mit der Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg (HfKM)

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur, BWV 1048
[ohne Satzbezeichnung] / Adagio / Allegro
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur, BWV 1050
Allegro / Affettuoso / Allegro
Musikalische Leitung und Solo-Violine Verena Sommer
Flöte Gabriella Damkier
Cembalo Stefan Baier
Philharmonisches Orchester Regensburg
Studierende der HfKM


Joseph Joachim Raff (1822–1882)
„Ein feste Burg ist unser Gott“, op. 127 – Ouvertüre

Frank Martin (1890–1974)
Concerto für sieben Bläser, Pauken, Schlagwerk und Streicher
Allegro / Adagietto / Allegro vivace
Flöte Gabriella Damkier
Oboe Kai-Na Syu
Klarinette Michael Wolf
Fagott Ralf Müller
Horn Karin Ahlbrecht
Trompete Jörg Altmannshofer
Posaune Helmut Schätz
Pauke Michael Ort
Schlagwerk Tibor Hettich, Werner Borst, Christopher Taub


2017 jährt sich Martin Luthers Thesenanschlag zu Wittenberg zum 500. Mal. Die große Bedeutung, die der gesangs- und musikbegeisterte Reformator für die Kirchenmusik und die Musikgeschichte im allgemeinen hatte, lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Ohne Luther kein Bach. Johann Sebastian Bach, selbst bekennender Lutheraner, bezog sich in seinem Werk vielfach auf Kirchenlieder Luthers. Ein berühmtes Beispiel ist seine Kantate „Ein feste Burg ist unser Gott“. Luthers „Marseillaise der Reformation“ (Heinrich Heine) inspirierte 1866 auch den Schweizer Komponisten Joseph Joachim Raff zu seiner Konzertouvertüre. Nach dem feierlichen Beginn, der in den Holzbläsern den Luther-Choral intoniert, pendelt Raffs romantisches, an Franz Liszt geschultes Tongemälde zwischen idyllischen und martialischen Tönen, wobei ein fugierter Teil wiederum auf Johann Sebastian Bach verweist.

Sechs Konzerte für „mehrere Instrumente“ nannte Bach in seiner Widmung an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg jene Werke, die später den Sammeltitel Brandenburgische Konzerte erhalten sollten. Das ist sehr bescheiden ausgedrückt, denn tatsächlich kommen in den „Brandenburgischen Konzerten“ so gut wie alle zu Bachs Zeit gespielten Instrumente vor. Jedes Konzert hat eine andere Besetzung und bietet immer neue Kombinationen von Soloinstrumenten. Sieht das dritte „Brandenburgische Konzert“ ausschließlich Streicher vor, so entfaltet im fünften das Cembalo seine Virtuosität. Solist in diesem „ersten Klavierkonzert der Musikgeschichte“ ist Stefan Baier, Rektor der Regensburger HfKM.

Für Frank Martin, den in Genf geborenen Sohn eines hugenottischen Pfarrers, wurde Bachs „Matthäus-Passion“ im Alter von zehn Jahren zum Erweckungserlebnis. Gegen den Wunsch seiner Eltern folgte er der Berufung zum Musiker und komponierte Opern, Vokalwerke sowie über dreißig Orchesterwerke. Das brillante Concerto entstand im Jahr 1949. Mit diesem Werk gelang Martin ein spielerischer Kammermusikwettstreit, der bisweilen sinfonische Energie entwickelt. 

Termine (Neuhaussaal)

Mo, 30.01.2017, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K1

Do, 02.02.2017, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K2


Einführung jeweils um 19 Uhr

Spielstätte Neuhaussaal
Premiere 30.01.2017

Sie verlassen jetzt die Seiten von Theater Regensburg. Bitte beachten Sie, dass Sie auf eine Seite gelangen, für deren Inhalt wir nicht verantwortlich sind und für die unsere Datenschutzerklärung nicht gültig ist. Wenn Sie damit einverstanden sind, klicken Sie bitte auf "Einverstanden", ansonsten auf "Abbrechen".

Einverstanden