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5. Sinfoniekonzert

Mit Werken von Karlheinz Stockhausen, Franz Schubert, Alban Berg, Richard Strauss

Karlheinz Stockhausen (1928–2007)
»Michaels-Gruß« (»Donnerstags-Gruß«) aus der Oper »Donnerstag« aus dem Opernzyklus »Licht«

Franz Schubert (1797–1828)
Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485

Alban Berg (1885–1935)
Sieben frühe Lieder

Richard Strauss (1864–1949)
»Der Bürger als Edelmann«
Orchestersuite, op. 60


Karlheinz Stockhausen gilt bis heute als Klangvisionär, als Übervater der Neuen und besonders der Elektronischen Musik. Mehr als ein Vierteljahrhundert komponierte er an seinem Opernzyklus „Licht. Die sieben Tage der Woche“, ein Richard Wagners „Ring“ bei weitem überbietendes Gesamtkunstwerk aus sieben Opern. Die erste, mit dem Titel „Donnerstag“, erlebte 1981 an der Mailänder Scala ihre umjubelte Uraufführung. Aus ihr erklingt das Eröffnungsstück „Donnerstags-Gruß“ anlässlich des 10. Todestags eines der bedeutendsten Komponisten nach 1950.

Seine große Verehrung für Mozart inspirierte Franz Schubert während der Arbeit an seiner 5. Sinfonie, deren schwebende Leichtigkeit und durchsichtiger Orchestersatz einzigartig sind unter den frühen Sinfonien des zur Zeit der Komposition gerade einmal 19-jährigen. Ein Jugendwerk sind auch Alban Bergs „Sieben frühe Lieder“, in denen er sich mit der Liedtradition des 19. Jahrhunderts auseinandersetzt. Mit dreien der Gesänge hatte der 22-jährige Alban Berg, Privatschüler von Arnold Schönberg, in Wien 1907 seinen ersten öffentlichen Auftritt. Erst zwanzig Jahre später fasste Berg seine frühen Klavierlieder zu einem Zyklus zusammen und erstellte eine Orchesterfassung. Obwohl die Texte der „Sieben frühen Lieder“ von unterschiedlichen Dichtern stammen und von Berg nie als Zyklus gedacht waren, scheinen sie doch eine ergreifende Liebesgeschichte zu erzählen und berücken durch ihre manchmal auch morbide Fin-de-Siècle-Sinnlichkeit.

Dass Richard Strauss alte Formen und Stile wiederentdeckte, verdankt sich vor allem seiner Zusammenarbeit mit Hugo von Hofmannsthal. Im Jahre 1911 entwarf das Erfolgsduo den Plan einer weiteren gemeinsamen Oper, diesmal über den Stoff von Molières Komödie „Le Bourgeois gentilhomme“. Das aufklärerische Sujet des Stücks, das mit der Figur des Bürgers Jourdain einen Pariser Neureichen parodiert, erwies sich letztlich für Strauss als Opernvorlage ungeeignet. Nach vielen Entwürfen und Änderungen entstand dafür aber im Jahre 1920 die neunsätzige Orchestersuite „Der Bürger als Edelmann“, ein Werk, das Strauss selbst als „Meisterstück, das mir so bald keiner nachmacht“ einschätzte.

Termine (Neuhaussaal)

Mo, 20.03.2017, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K1

Do, 23.03.2017, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K2

Fotos

Besetzung

Dirigentin Judith Kubitz

Einführung jeweils um 19 Uhr

Spielstätte Neuhaussaal
Premiere 20.03.2017

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