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Caligula

von Albert Camus (1913–1960)

Theater am Bismarckplatz

Inszenierung Charlotte Koppenhöfer
Bühne Julie Weideli
Kostüme Aleksandra Kica
Musik Jan S. Beyer
Dramaturgie Meike Sasse
Licht Martin Stevens


Zum Videobericht der Mittelbayerischen Zeitung geht es hier.

Hier finden Sie die Vorstellungen der Spielzeit 2014/2015


Der römische Kaiser Caligula stürzt durch den Tod seiner inzestuös geliebten Schwester Drusilla in eine tiefe Krise und erkennt verzweifelt die Vergänglichkeit allen Glücks und aller Ideale. Seine Einsicht hat gravierende Folgen für seine Herrschaft: Er fasst den Gedanken, sein Wissen um die Sinnlosigkeit des Lebens allen anderen aufzuzwingen und errichtet eine Tyrannei, durch die Rom bald in Chaos und Willkür zu versinken droht …
Als einer der bedeutendsten Vertreter des französischen Existenzialismus feierte Albert Camus mit »Caligula« 1945 seinen ersten großen Bühnenerfolg.


„Jacob Keller wächst in der Titelrolle zu enormer schauspielerischer Größe heran, gibt dem an der Verfasstheit der Welt verzweifelnden jungen Herrscher Plastizität, kriecht in jede verzweigte Furche dieser komplexen Rolle hinein. (...) Es ist nicht immer leicht, Camus’ verschlungenen Wegen durch den Existenzialismus zu folgen. Doch die Schönheit seiner Sprache, seine Poesie ist diese Mühe wert. Regisseurin Koppenhöfer liefert keine Deutung frei Haus, sondern fächert eine spannende Auswahl von Ansätzen auf.“ MZ, 30.3.2015


Besetzung

Caligula Jacob Keller
Caesonia Franziska Sörensen
Helicon Thomas Birnstiel
Scipio Sebastian Ganzert
Cherea Patrick  O. Beck / Clemens Giebel (ab 7.10.2015)
Mucius Michael Heuberger
Mereia Gerhard Hermann
Cassius Michael Haake
Lucius Robert Herrmanns
Lepidus Julian Kühndel (AdK)
Mucius Frau Andine Pfrepper 

Fotos: Jochen Quast