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The Fairy Queen

Oper von Henry Purcell | Fassung von Lydia Steier für das Theater Regensburg | in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Theater am Bismarckplatz

Musikalische Leitung Jörn Hinnerk Andresen / Alistair Lilley (26.12.13)
Inszenierung und Choreographie Lydia Steier
Bühne Janina Thiel
Kostüme Katharina Schlipf


Henry Purcells »The Fairy Queen« kam bei der Uraufführung 1692 als beeindruckendes Spektakel daher, bei dessen Bühnenrealisierung keine Kosten und Mühen gescheut wurden. Ein Kritiker schrieb seinerzeit: »…die Musik und die Ausstattung sind ganz ungewöhnlich«. Die Queen’s Theatre Company hatte die riesige Summe von 3.000 Pfund in opulente Kostüme und Bühnenbilder investiert, die die Bühne in eine Feenwelt mit Fontänen, Grotten, Wasserfällen und Gärten verwandelten. Kinder stellten Oberon und Titania dar. Schon bei der Wiederaufnahme im folgenden Jahr wurden entscheidende Teile der Musik und des Textes verändert. Das ursprüngliche Werk wurde zunehmend von anderen Autoren verändert. Irrtümer des ersten Herausgebers führten zu einer anderen Reihenfolge der Musiknummern.
Kurz nach Purcells Tod 1695 war die originale Partitur verschwunden, was für lange Zeit dafür sorgte, dass »The Fairy Queen« sich immer mehr von Purcells musikalischen Intentionen entfernte. Erst um 1900 wurde die Partitur wieder entdeckt, so dass erst sehr spät eine künstlerische Auseinandersetzung mit Purcells buntester Oper statt nden konnte.
Regisseurin Lydia Steier inszeniert »The Fairy Queen« als barocken Bilderbogen voll Witz und Poesie. Sie erzählt in fünf showartigen Tableaus die Geschichte des Elfenkönigs Oberon. Die Geschichte beginnt mit dessen Geburt. Schon bald werden ihm die Zuwendungen seiner Tanten, die ihn ständig umschwirren, zuviel. Als er schließlich zum Mann gereift ist, bricht er aus der Welt, die er bis dahin ausschließlich kannte, aus. Und dann geschieht etwas, das sein vorgezeichnetes Leben als Herrscher der Feenwelt aus der Bahn wirft: Er verliebt sich in Titania, eine Sterbliche und heiratet sie. Das gemeinsame Leben gestaltet sich jedoch wenig zauberhaft und hat so gar nichts mit der leichten Heiterkeit der Feenwelt gemeinsam. Titania betrügt Oberon. Enttäuscht von der (Un-)Menschlichkeit seines neuen Daseins, flüchtet Oberon zurück in seine eigene Welt, um dort zu herrschen.


Besetzung

Titania
Aurora Perry
Oberon Matthias Wölbitsch 
Oberons Tante Vera Semieniuk
Oberons Tante Theodora Varga / Melanie Schneider (28.9./8./17./24.11./12./26.12.2013)
Phoebus, Oberons Vater Mario Klein
Zeremonienfee, Studentin, bügelnde Frau, Stimme aus dem Rang Anna Pisareva 
Fee, Student, Putzfrau Yosemeh Adjei
Fee, Student Cameron Becker
Betrunkener Bettler, Milchmann Jongmin Yoon 
Oberon als Kind Valérie Junker
Oberons Mutter Gabriele Gittel, Bettina Hutterer
Blumenfee Lena Bihler, Fabiola Trevino Herrmann
 
Opernchor des Theaters Regensburg
Philharmonisches Orchester Regensburg
Statisterie und Kleindarsteller