
28. November 2011,
01. Dezember 2011
jeweils 19.30 Uhr
Neuhaussaal
Preise B
2. Sinfoniekonzert
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)
Romeo und Julia – Fantasie-Ouvertüre h-Moll
Sergej Prokofjew (1891-1953)
1. Sinfonie in D-Dur op. 25 („Symphonie classique“)
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)
Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23
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Klavier: Martina Filjak
Musikalische Leitung: Philip van Buren
Russische Meisterwerke
Das zweite Sinfoniekonzert steht im Zeichen beliebter Musik großer russischer Komponisten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Die Romeo und Julia – Fantasie-Ouvertüre ist eine der beliebtesten Schöpfungen Tschaikowskys. Im Mittelpunkt des Werkes steht die Vertonung des tragischen Kampfes zweier Liebender gegen die von fanatischem Hass erfüllte Umwelt. Tschaikowsky illustriert die Kämpfe der feindlichen Adelsgeschlechter, schildert musikalisch die Liebe zwischen Romeo und Julia und schließlich die Klage der Familien über den Tod des jungen Paares.
Prokofjews 1. Sinfonie erhielt ihren Beinamen „Symphonie classique“ aufgrund ihrer stilistischen Ähnlichkeit mit den sinfonischen Kompositionen des 18. Jahrhunderts. Das Werk, das Prokofjew im Stil einer Sinfonie Joseph Haydns komponierte, zählt zu den einfallsreichsten und vitalsten Zeugnissen des Neoklassizismus und besticht sowohl durch Eleganz und Anmut als auch durch Virtuosität und Witz. Laut Prokofjew hätte Joseph Haydn – wäre er noch am Leben gewesen – seine Art zu komponieren beibehalten und dabei aber einiges vom Neuen übernommen.
Die Pianistin Martina Filjak, Tochter zweier Klavierpädagogen, studierte an der Zagreb Musik Akademie, dem Konservatorium in Wien und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Sie besuchte weiterhin Meisterkurse bei Dimitri Bashkirov, Peter Frankl und Andreas Staier an der International Piano Academy Lake Como, die ihre Ausbildung abrundeten. Im Jahre 2009 erfolgte Martina Filjaks Durchbruch mit dem ersten Preis beim Internationalen Cleveland Piano Wettbewerb. Daraufhin erhielt sie weltweite Einladungen und Engagements. Ihr Repertoire umfasst Werke von Bach bis Berio sowie 30 Klavierkonzerte. 2011 wurde ihr erstes Album mit Sonaten von Soler bei Naxos veröffentlicht.
Martina Filjak ist international für ihr technisch brillantes Spiel und ihre fesselnde Bühnenpräsenz bekannt. Besonders bemerkenswert ist ihre Entwicklung vom Wunderkind zur erfahrenen Künstlerin vor dem Hintergrund der politischen Unruhe in ihrem Heimatland Kroatien.





