
2. Juli 2012
19.30 Uhr
Dom St. Peter
Preise B
7. Sinfoniekonzert
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Krönungsmesse C-Dur KV 317
Anton Bruckner (1824-1896)
Sinfonie Nr. 4 Es-Dur („Die Romantische“)
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Regensburger Domspatzen
Solisten werden noch bekannt gegeben
Musikalische Leitung: Tetsuro Ban
Irdische und himmlische Freuden
Die Regensburger Domspatzen, die auf eine tausendjährige Geschichte zurückblicken können, gehören zu den renommiertesten und berühmtesten Knabenchören der Welt.
Erstmals wird das Philharmonische Orchester Regensburg zusammen mit den Regensburger Domspatzen ein Konzert geben. Die jungen Sänger werden in Mozarts Krönungsmesse C-Dur zu hören sein. Das Werk stammt aus den Salzburger Jahren des Komponisten und wurde vermutlich für das Osterhochamt geschrieben. Den Namen „Krönungsmesse“ erhielt es, als die Messe anlässlich der Kaiserkrönung Leopold II unter der Leitung Antonio Salieris im Jahr 1790 erklang. Das Stück zeichnet sich besonders durch seine sinfonische Strukturierung und formale Geschlossenheit aus. Die musikalische Festlichkeit und die volkstümliche Eingängigkeit der Melodien sind die Gründe für die bis heute ungebrochene Popularität dieser Messkomposition.
Eindrücke der Musik Carl Maria von Webers, Franz Schuberts und auch Richard Wagners haben das Schaffen Anton Bruckners nachhaltig geprägt und sind auch in Bruckners 4. Sinfonie präsent: die Hornklänge sind seit Webers „Freischütz“ Sinnbild des Romantischen schlechthin. Das Werk beeindruckt besonders durch den prägnanten und facettenreichen Orchesterklang mit feierlichen Bläserchorälen, stilisierten Naturlauten wie Vogelrufe oder oszillierende Klangflächen, die einen schwer definierbaren mystischen Ton besitzen. Der Beiname „Die Romantische“ stammt von Bruckner selbst, der den ersten Satz als „romantisches Bild einer mittelalterlichen Stadt“ bezeichnete. Ferner verstand Bruckner aber auch seine Musik als Eindruck eines Naturerlebnisses: „Mittelalterliche Stadt – Morgendämmerung – von den Stadttürmen ertönen Morgenweckrufe – die Tore öffnen sich – auf stolzen Rossen sprengen die Ritter hinaus ins Freie – der Zauber des Waldes empfängt sie – Waldesrauschen – Vogelgesang – und so entwickelt sich das romantische Bild.“





