
Premiere:
23. September 2011
19.30 Uhr
Velodrom
Weitere Vorstellungen:
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30.September,
01./02./11./12./14./
15./16. (15 Uhr)/17./
20. Oktober 2011
25./26. Januar,
06./08./09. Februar,
06./12. /27. März 2012,
jeweils 19.30 Uhr
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Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben
Komödie von Kurt Wilhelm (1923-2009)
nach der Erzählung, Motiven und Gedichten des Franz von Kobell (1803-1882)
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Inszenierung: Michael Bleiziffer
Musikalische Leitung: Bettina Ostermeier
Bühne und Kostüme: Hannes Neumaier
Die ergötzliche Geschichte vom schelmischen Kleinbauern und Büchsenmacher Brandner Kaspar gehört zu den beliebtesten bayerischen Volksstücken. Der Brandner Kaspar, Inbegriff eines im Grunde seines Herzens aufmüpfigen Bajuwaren, hat es faustdick hinter den Ohren. Er ist immer zu einem Streich aufgelegt, hält unangenehme Zeitgenossen gern zum Narren und wird wegen seines herzensguten Humors überall geschätzt. Sein kleines, verschuldetes Anwesen will er für seine Enkelin Marei erhalten und bessert deshalb sein schmales Einkommen als Jagdhelfer und durch ein bisschen Wilderei auf. Bei einer hochherrschaftlichen Jagd ereilt ihn ein Streifschuss. Der Boandlkramer, der in Bayern die undankbare Aufgabe hat, die Leut‘ aus dem Leben zu reißen, will ihn abholen und ins Himmelreich geleiten. Aber dem Kaspar gefällt‘s hienieden noch allzu gut. Er weigert sich, dem Boandlkramer in die ewige Glückseligkeit zu folgen. Zunächst setzt er ihn mit köstlichem Kirschgeist außer Gefecht, dann betrügt er ihn beim Karteln und ergaunert sich dadurch etliche weitere Lebensjahre.
Aber die himmlische Vorsehung gerät wegen dieses Betrugs durcheinander: Kaspars geliebte Enkelin Marei wird vor der Zeit in die Ewigkeit berufen, um soviel Jahre früher, wie Kaspar für sich erschwindelt hat. Dadurch fliegt dessen Mogelei auf – und der arme Boandlkramer bekommt mächtig Ärger mit Himmelspförtner Petrus. Der hat zwar einen göttlichen Humor, muss aber für Ordnung sorgen. Er schickt den Boandlkramer wieder hinab, um den Brandner Kaspar hinauf zu holen. Und diesmal ist der Boandlkramer der Gerissenere: Er verführt Kaspar, der nach Mareis frühem Tod die Lust am Leben verloren hat, zu einem Blick ins bayerische Paradies. Und es ist ganz klar: Hier will der Brandner Kaspar nun bleiben, denn nur hier ist es noch schöner als im irdischen Bayern!
| Besetzung | |||
|---|---|---|---|
| Auf Erden | |||
| Brandner Kaspar | Miko Greza | ||
| Marei | Sophie Rogall / Ina Meling | ||
| Florian | Thomas Birnstiel | ||
| Simmerl | Sebastian Hofmüller | ||
| Alois Senftl | Florian Münzer | ||
| Theres | Edith Konrath | ||
| Im Himmel | |||
| Der Boandlkramer | Michael Heuberger | ||
| Der heilige Portner | Florian Münzer | ||
| Michael, Erzengel voll Grant und Grazie | Hubert Schedlbauer | ||
| Der fast heilige Nantwein | Thomas Birnstiel | ||
| Johannes Turmair | Sebastian Hofmüller | ||
| Afra | Edith Konrath | ||
| Ein Engel | Julia Baukus | ||
| Der alte Senftl | Heinz Grobmeier | ||
| Statisterie des Theaters Regensburg | |||
| Akkordeon, Violine, Spring-Drum | Fredy Granzer | ||
| Tuba, Parforcehorn, Bayerische Harmonika, Tama, Nasenflöte | Thomas Dürr | ||
| Klarinette, Gotisches Hackbrett, Chimes, Glocke, Caxixi, Gitarre | Heinz Grobmeier |











