
Premiere:
18. Mai 2012
19.30 Uhr
Theater am Bismarckplatz
Weitere Vorstellungen:
20. (15 Uhr)/23./27./29. Mai,
01./18./22./25./28. Juni,
01./06./11./17./19. Juli 2012
jeweils 19.30 Uhr
Preise C
Änderungen vorbehalten!
Falstaff
Commedia lirica in drei Akten
Dichtung von Arrigo Boito
Musik von Giuseppe Verdi (1813-1901)
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
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Musikalische Leitung: Tetsuro Ban
Inszenierung: Ernö Weil
Bühne und Kostüme: Karin Fritz
Eine Komödie krönt das Lebenswerk des Komponisten, dessen Name für die dramatischsten Tragödien der Opernwelt steht. Nach seinem fulminanten Alterswerk „Otello“, griff Verdi wieder auf eine Vorlage Shakespeares zurück. Schon seit 1849 trieb ihn die Idee einer Oper mit Sir John Falstaff als zentraler Figur um. Shakespeare hatte seinerzeit seine populäre Falstaff-Figur aus „Heinrich IV.“ in den „Lustigen Weibern von Windsor“ wieder aufleben lassen. Der alternde Lebemann Ritter John Falstaff ist knapp bei Kasse. Hilfe
erhofft er von zwei reich verheirateten Frauen, weswegen er ihnen – gleichlautende – Liebesbriefe schreibt. Als die beiden ihm auf die Schliche kommen, schwören sie Rache. Ein Intrigenspiel beginnt, das am Ende kaum einen Beteiligten ungeschoren davon kommen lässt: vermeintlich geprellte Ehemänner, besorgte Väter und falsche Bräute im Verein mit Verkleidungen, Wandschirmen, Wäschekörben und Wassergräben schaffen allerlei Komödiensituationen, bis schließlich unter der Eiche im Park von Windsor der gehörnte Falstaff zur Einsicht kommt, dass auf Erden nichts zu ernst zu nehmen sei.
Erst die kongeniale und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Arrigo Boito am „Otello“ ebnete der Komödienidee den Weg. Schon dort hatte sich der Dichter als großer Shakespearekenner bewiesen. Als Boito 1890 Verdi das fertige Libretto überreichte, war der Maestro so begeistert, dass er unverzüglich mit der Komposition begann. Mit großer Energie leitete er selbst die musikalische Einstudierung 1893 in der Mailänder Scala. Die lebenskluge Heiterkeit, die den Text des „Falstaff“ durchzieht, hat ihr musikalisches
Pendant in einer Klarheit der Form und Charakterisierungskunst. Musikalisch bildet die Schlussfuge „Tutto il mondo è burla“ möglicherweise den Gipfelpunkt im gesamten Schaffen Verdis.
| Besetzung | |||
|---|---|---|---|
| Sir John Falstaff | Johannes Schwärsky | ||
| Ford, Alicens Mann | Seymur Karimov / Adam Kruzel | ||
| Fenton | Cameron Becker | ||
| Dr. Cajus | Enrico Lee / Fritz Steinbacher | ||
| Bardolph | Michael Berner | ||
| Pistol | Bart Driessen / Steffen Rössler | ||
| Mrs. Alice Ford | Anna Herczenik | ||
| Nannetta | Elvira Hasanagic / Theodora Varga | ||
| Mrs. Quickly | Zuzana Sveda / Mihaela Ungureanu | ||
| Mrs. Meg Page | Kathrin Göring / Franziska Rabl | ||
| Opernchor und Extrachor des Theaters Regensburg | |||
| Statisterie |
Änderungen vorbehalten!
Die aktuelle Abendbesetzung erhalten Sie am Programmheftestand.





