
Premiere:
16. Dezember 2011
19.30 Uhr
Theater am Bismarckplatz
Weitere Vorstellungen:
jeweils 19.30 Uhr:
17./30. Dezember 2011,
11./13./15./
17./19./21./28./29. Januar,
16.Februar,
14./21. März,
23. April,
22. Mai 2012
jeweils 15 Uhr:
25. Dezember 2011
08. Januar 2012
Preise C
Änderungen vorbehalten!
Hänsel und Gretel
Märchenspiel in drei Bildern
Dichtung von Adelheid Wette
Musik von Engelbert Humperdinck (1854-1921)
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Musikalische Leitung: Philip van Buren
Inszenierung: Christina Schmidt
Bühne und Kostüme: Hannes Neumaier
Am Anfang war es nur zur Familienunterhaltung gedacht: Engelbert Humperdincks Schwester, Adelheid Wette, wollte zum Geburtstag ihres Mannes ein kleines musikalisches Märchenspiel aufführen und bat ihren Bruder um ein paar Lieder. Schnell brachte er vier kleine Nummern zu Papier und schickte sie mit Anspielung auf Richard Wagner unter dem Titel „Kinderstuben- Bühnenweihfestspiel“ an seine Schwester. Diese Lieder fanden solchen Anklang, dass sich die Geschwister entschlossen, sie zu einer kleinen Haustheaterversion von „Hänsel und Gretel“ auszuarbeiten. Im Laufe dieser Arbeit begeisterte sich Humperdinck immer mehr für das Thema. Ermutigt durch den Zuspruch des
befreundeten Hugo Wolf, fasste er den Entschluss, „Hänsel und Gretel“ zu einer Oper auszuarbeiten.
Das war 1890. Für Humperdinck war es die künstlerische Lebensrettung. „Seit ich zu Wagner nach Bayreuth gekommen bin, hat es mit der eigenen Produktion ein plötzliches Ende genommen …“, schrieb er 1890 in einem Brief. Doch dieser Bann war nun gebrochen. Als die Partitur fertig ausgearbeitet war, zeigten gleich mehrere Theater Interesse an „Hänsel und Gretel“. Die Uraufführung am 23. Dezember 1893 in Weimar unter der musikalischen Leitung von Richard Strauss wurde ein großer Erfolg für Humperdinck.
Großen Anteil an der glückhaften Gestaltung des Werkes trägt zum einen die kluge Dichtung Adelheid Wettes, die gegenüber der Märchenvorlage geschickte Änderungen vornahm. Zum anderen gelang dem Komponisten ein Gegenentwurf zum mythischen Musikdrama Richard Wagners, obgleich dessen Einfluss erkennbar bleibt.
| Besetzung | |||
|---|---|---|---|
| Peter, Besenbinder | Seymur Karimov / Adam Kruzel | ||
| Gertrud, sein Weib | Zuzana Sveda | ||
| Hänsel | Jasmin Etezadzadeh | ||
| Gretel | Mirella Hagen / Elvira Hasanagic / Monika Staszak | ||
| Knusperhexe | Michael Berner / Brent L. Damkier | ||
| Sandmännchen | Mirella Hagen / Monika Staszak | ||
| Taumännchen | Mirella Hagen / Monika Staszak | ||
| Cantemus-Chor der Sing- und Musikschule Regensburg |
Änderungen vorbehalten!
Die aktuelle Abendbesetzung erhalten Sie am Programmheftestand.











