Premiere:
14. April 2012
19.30 Uhr
Theater am Bismarckplatz

Weitere Vorstellungen:
16./19./20./24./26./
27. April,
01./13./19./30. Mai,
24. (15 Uhr)/26. Juni,
09./18./21. Juli 2012,
jeweils 19.30 Uhr

Preise C

Änderungen vorbehalten!

Sein oder Nichtsein

Komödie von Nick Whitby (*1963)
Nach dem gleichnamigen Film von Ernst Lubitsch
Drehbuch: Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel
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Inszenierung: Michael Bleiziffer
Bühne: Jochen Diederichs
Kostüme: Uschi Haug

Eine wahnwitzige Komödie spielt sich da ab in Warschau im Jahre 1939. Im Theater proben polnische Schauspieler ein kritisches Stück über die Nazis. Doch die polnische Zensurbehörde verbietet die Aufführung, denn man scheut den Konflikt mit dem Hitlerregime. Als die deutschen Truppen einmarschiert sind, werden die Schauspieler unfreiwillig zu Widerstandskämpfern. Mit Mut, Witz, Phantasie, schauspielerischen Kabinettstücken und ihren für das Anti-Nazistück hergestellten Uniformen gelingt es ihnen, die Gestapo zu überlisten und die polnische Widerstandsbewegung zu schützen.
Die Künstler werden Kämpfer – und bleiben doch Künstler, mit all ihren komischen Eigenheiten und Eitelkeiten. Viel schlimmer als der Kriegsausbruch ist es für den begnadeten, selbstverliebten Starschauspieler Josef Tura, dass in jeder „Hamlet“-Vorstellung immer am Beginn seines Monologs „Sein oder Nichtsein …“ ein junger Fliegerleutnant aus der ersten Reihe aufsteht und den Zuschauerraum verlässt. Dieser eilt in die Garderobe zu einem Stelldichein mit Josef Turas Ehefrau Maria. Die Liebesromanze zwischen den beiden sorgt für manche Aufregungen – aber der Kampf gegen die Nazis ist letztlich wichtiger als alle Herzensangelegenheiten.
Grandiose Komik und abgrundtiefes Entsetzen sind in dieser brillanten Satire kaum voneinander zu trennen. Vorlage der unterhaltsam-spannenden Abrechnung mit dem Führerkult und seinen Begleiterscheinungen ist einer der besten Filme von Ernst Lubitsch, in dem die Schergen des Nationalsozialismus als Schmierendarsteller entlarvt und die Schauspieler als tragikomische Helden geehrt werden. Eine Hommage an das Theater und an die Akteure, die buchstäblich um Sein oder Nichtsein spielen müssen.

Besetzung      
Josef Tura Jan-Hinnerk Arnke    
Maria Tura Nikola Norgauer    
Stanislav Sobinsky Daniel Tille    
Dowasz Michael Heuberger    
Anna Edith Konrath / Beate Weidenhammer    
       
Bronski Peter Papakostidis    
Grünberg Paul Kaiser    
Wilhelm Kunze Philipp Bleiziffer / Andreas Koch    
       
Dr. Walowski Hubert Schedlbauer    
       
Professor Siletzky Christoph Bangerter    
Gruppenführer Erhardt Florian Münzer    
Sturmführer Schulz Hubert Schedlbauer    
       
Statisterie