
Premiere:
24. September 2011
19.30 Uhr
Theater am Bismarckplatz
Weitere Vorstellungen:
29. September,
02./18./21./29. Oktober,
01. (15 Uhr)/06./09./13./20. (15 Uhr)/
29. November,
02./22./26./28. Dezember 2011,
jeweils 19.30 Uhr
Preise D
Änderungen vorbehalten!
Turandot
Lyrisches Drama in drei Akten
Dichtung von Giuseppe Adami und Renato Simoni
Musik von Giacomo Puccini (1858 -1924)
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
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Musikalische Leitung: Tetsuro Ban
Inszenierung: Wolfgang Quetes
Bühne: Heinz Balthes
Kostüme: Manuel Vazquez
Ausstattungskoordinator: Manfred Kaderk
Die schöne Prinzessin Turandot will nicht heiraten. Um sich den Männern zu entziehen, hat sie ein grausames Gesetz erlassen: Jeder Freier, der um sie wirbt, muss drei Rätsel lösen. Gelingt ihm dies nicht, muss er sterben. So rächt sie sich für eine Vergewaltigung, die ihrer Vorfahrin widerfahren ist, am ganzen männlichen Geschlecht. Als der fremde Prinz Kalaf die Prinzessin erblickt, ist er so verzaubert von ihrer Schönheit, dass ihn nichts davon abhalten kann, sich ebenfalls als Bewerber vorzustellen. Zu Turandots Entsetzen kann er die Rätsel lösen. Kalaf will sie jedoch nicht zur Heirat zwingen. Er will ihre Liebe gewinnen. Nun ist es an ihm, ihr eine Rätselfrage aufzugeben: Wenn Turandot bis zum nächsten Morgen seinen Namen erfahren hat, sei er bereit zu sterben. Mit all ihrer Macht und Gewalt versucht Turandot den Namen des Fremden herauszufinden. Schließlich schleppt ihre Wache die Sklavin Liù herbei, die den Prinzen Kalaf liebt, seit er ihr einmal in vergangenen Zeiten zugelächelt hat. Liù stellt sich der Prinzessin entgegen. Sie sei die einzige, die den Namen des Fremden kenne.
Weder Folter noch Tod würden sie zwingen können, ihn preiszugeben. Auch Turandot werde diese Kraft der Liebe kennenlernen. Mit dieser Prophezeiung auf den Lippen ersticht sie sich. Und Liù wird Recht behalten …
Giacomo Puccinis letzte und unvollendete Oper aus dem Jahr 1924 geht in jeder Beziehung über ihre Vorgängerinnen hinaus: Die exotische Szenerie Pekings regte den Komponisten zu seinem üppigsten Klangfarbentableau an, in das er avancierte kompositorische Mittel, wie Pentatonik, Bitonalität und rhythmische Verschiebungen, einsetzte. Turandot ist eine faszinierende und für Puccini einmalige Frauenfigur. Ihre Geschichte geht zurück auf die persische Märchensammlung „1001 Tag“. Puccini lernte das Märchen 1911 in Schillers dramatischer Fassung nach Gozzis „tragikomischer chinesischer Fabel“ in Berlin kennen.
| Besetzung | |||
|---|---|---|---|
| Turandot, eine chinesische Prinzessin | Maida Hundeling / Antonia Cifrone | ||
| Altoum, Kaiser von China | Berthold Gronwald | ||
| Timur, entthronter König der Tataren | Sung-Heon Ha / Ruben Gerson | ||
| Kalaf, sein Sohn | Stefano la Colla / Enrico Lee | ||
| Liù, eine Sklavin | Elvira Hasanagic / Theodora Varga | ||
| Ping, Kanzler | Seymur Karimov | ||
| Pang, Marschall | Cameron Becker | ||
| Pong, Küchenmeister | Michael Berner | ||
| Ein Mandarin | Adam Kruzel | ||
| Opernchor, Kinderchor |
Änderungen vorbehalten!
Die aktuelle Abendbesetzung erhalten Sie am Programmheftestand.











