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Audioeinführungen.


Schauspielerin Anna Kiesewetter über die Rolle der Joni

Jede*r kennt das Gefühl, manchmal nicht verstanden zu werden, sich manchmal nicht zugehörig zu fühlen. Fragen wie, wer bin ich in dieser Welt, wo gehöre ich hin, warum bin ich hier, begleiten jede*n von uns.
Joni sucht nach Antworten auf diese Fragen und kommt zu dem Entschluss, dass sie nicht von dieser Welt stammen kann. Ihre richtige Familie muss aus dem Weltall sein, da sie sich hier in unserer Menschenwelt, in ihrer Menschenfamilie, oft nicht verstanden fühlt. Für ihre Eltern ist es beispielsweise nicht normal, dass Joni mit Gegenständen kommuniziert oder dass sie ihren kleinen Bruder ins Weltall schießen möchte, um ihre wahre, außerirdische Mutter zu finden.

Die unerschütterliche Suche nach Verständnis, nach einem Platz in diesem riesigen Universum, reizt mich sehr an der Rolle der Joni. Sie lässt uns in eine Welt eintauchen, in der wir die Möglichkeit bekommen, die Dinge und Zustände einmal von einer anderen Perspektive zu betrachten. Warum lachen Erwachsene beispielsweise manchmal, obwohl niemand etwas Lustiges gesagt hat?

Joni ist eine wunderbar einzigartige und interessante Figur, die voller Entdeckungsdrang steckt. Als Schauspielerin bin ich gespannt darauf, ihre vielschichtige Persönlichkeit kennenzulernen. Joni unterscheidet sich von ihren Mitmenschen und trotzdem möchte ich versuchen, sie nahbar und nachvollziehbar darzustellen.

Auch die wundervolle Poetik des Stückes ist faszinierend. „Satelliten am Nachthimmel“ ist wunderbar einfühlsam geschrieben. Joni verwendet eine ganz eigene phantastische Sprache, die berührt und uns mit in ihre Welt nimmt. Die Geschichte erinnert mich in ihrer Thematik und ihrer Poetik an „Alice im Wunderland“, „Der kleine Prinz“ oder „Bilder deiner großen Liebe“, welche allesamt zu meinen Lieblingsbüchern zählen.
Der Autor Kristofer Grønskag betont zu Beginn des Stückes, dass Joni auf keinen Fall als anders darzustellen ist – wenn überhaupt ist es die Welt um sie herum, die komisch ist. Dies dient mir als Schauspielerin als oberster Leitfaden. Joni ist nicht anders oder unnormal. Sie ist besonders und einzigartig wie wir alle.

Foto: Jochen Quast



VERTIEFUNG FÜR ZUHAUSE


Zur Einstimmung auf den Vorstellungsbesuch

Manchmal ist Joni, die Hauptfigur in „Satelliten am Nachthimmel“ richtig wütend. Kennst du das auch? Erinnere dich anhand der folgenden Fragen an solche Situationen.

  • Was macht dich wütend?
  • Worüber hast du dich zuletzt mit deinen Eltern gestritten?
  • Erinnerst du dich an einen Moment, in dem du dich von den anderen überhaupt nicht verstanden gefühlt hast? Beschreibe diesen Moment!
  • Manchmal sagen Erwachsene Sachen, die einen ganz schön sauer machen können. Kennst Du solche Sätze? Schreibe sie auf.

Hier kannst Du die Fragen auch zum Ausdrucken herunterladen.


Eine Nacht darüber geschlafen …

Dein Besuch im Theater ist nun eine Weile her. Versuche dich nochmal zurück zu erinnern:

  • Was ist das erste, das dir zu dem Theaterbesuch einfällt?
  • An welcher Stelle im Stück hast du gelacht?
  • An welcher Stelle im  Stück wurdest du traurig oder warst gerührt?
  • Was war dein liebster Moment?
  • Welche Frage beschäftigt dich heute noch? Was würdest du gerne über das Theaterstück wissen? Gerne kannst du uns deine Frage auch an theatervermittlung@theaterregensburg.de schicken!

Selbst kreativ werden: Dein Weltraum-Ich

Stell dir mal vor, du wärst nicht du. Du wurdest vertauscht. Eigentlich gehörst du zu einer Weltraumfamilie auf einem anderen Planeten. Aber bei deiner Geburt ist dein UFO mit einem Storch zusammengestoßen und jetzt bist du auf der Erde gelandet.

  • Erfinde dein eigenes Weltraum-Ich!
  • Wie heißt du?
  • Welche Superkräfte hast du?
  • Male ein Bild, wie dein Weltraum-Ich aussieht!

Hier kannst Du dir einen Ausfüll-Bogen zum Ausdrucken herunterladen.


Zusammen spielen: Redewendungen-Scharade

Erinnerst du dich? In „Satelliten am Nachthimmel“ wird Jonis Mutter zu einem weinenden Krokodil – wie in der Redewendung „jemand weint Krokodilstränen“. Aber es gibt noch so viele andere Redewendungen! Gemeinsam könnt ihr ein Ratespiel dazu spielen.

Die Redewendungen unten werden auf kleine Zettel geschrieben. Ein*e Freiwillige*r unter Euch zieht blind einen Zettel aus einem Säckchen. Diese Person muss dann diese Redewendung pantomimisch darstellen – also ohne Worte und Geräusche, nur mit dem Körper. Die anderen raten, welche Redewendung es war. Wer richtig geraten hat, ist als nächstes an der Reihe.

Was bedeutet diese Redewendungen überhaupt? Wisst ihr es?

  • Sich vom Acker machen
  • Dort steppt der Bär
  • Sich zum Affen machen
  • Da fress ich einen Besen
  • Den Faden verlieren
  • Sich wie ein Elefant im Porzellanladen benehmen
  • Alles in Butter
  • Jemandem einen Bären aufbinden
  • Ins Fettnäpfchen treten
  • In den sauren Apfel beißen
  • Sich etwas aus dem Ärmel schütteln
  • Tomaten auf den Augen haben
  • Einen Zahn zulegen

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