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Theater im Antoniushaus

Wir ziehen um: vom Velodrom ins Kasernenviertel

Das Velodrom ist in die Jahre gekommen und muss aus brandschutztechnischen Gründen saniert und modernisiert werden – deswegen ziehen wir im Januar 2022 für ein paar Jahre ins Antoniushaus. Der beliebte Veranstaltungsort wird zur Zeit für unsere Zwecke umgebaut und wird nicht mehr wiederzuerkennen sein: Die Bühnengröße verdoppelt sich, im Zuschauerraum wird eine bis zur Empore ansteigende Tribüne mit guter Sicht von den bis zu 480 Plätzen errichtet, eine moderne Licht- und Tonanlage ermöglicht auch aufwändige Produktionen.

Den Anfang machen wir im Februar 2022 mit einer Neuproduktion von DIE DREIGROSCHENOPER. Zusammen mit dem neueröffneten Restaurant samt Biergarten wird so dem kulturellen Zentrum des Kasernenviertels neues Leben eingehaucht.


Premieren der Spielzeit 2021/22 im Theater im Antoniushaus

Die Dreigroschenoper
von Bertolt Brecht, Musik von Kurt Weill
Regie: Klaus Kusenberg
Premiere am Samstag, 19. Februar 2022

Biedermann und die Brandstifter
von Max Frisch
Regie: Sapir Heller
Premiere am Samstag, 16. April 2022

Drei Tage auf dem Land
von Patrick Marber nach Iwan Turgenjews „Ein Monat auf dem Lande“
Regie: Cilli Drexel
Premiere am Samstag, 4. Juni 2022

Tanz.Fabrik! neun
Ein Tanzabend
mit Choreographien des Ensembles Theater Regensburg Tanz
Premiere am Mittwoch, 22. Juni 2022


Saalplan theater im Antoniushaus

Unser Verkaufsteam wird alle Abo-Plätze vom Velodrom so adäquat wie möglich auf den veränderten Saalplan im Antoniushaus übertragen. Ihr neuer Stammplatz im Antoniushaus wird Ihnen mit dem Versand der Abo-Unterlagen bekannt gegeben.


Ihr Weg zur neuen Spielstätte

Anschrift
Mühlweg 13, 93053 Regensburg

Öffentlicher Nahverkehr
Bushaltestelle „Antoniuskirche“, Buslinie 3
Bushaltestelle „Hermann-Geib-Straße“, Buslinien 2, 9, X9, 23, 24, 30, 31
Mit Ihrer Theaterkarte oder Ihrem Abonnement-Ausweis können Sie die Busse des
RVV für die An- und Abreise zur Vorstellung kostenlos nutzen.

Fußweg
vom Hauptbahnhof / Ausgang Arcaden ca. 10 Minuten

Abendkasse
Die Abendkasse im Antoniushaus öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.


Chronologie des Umzugs ins Antoniushaus

  • 1953 Baubeginn des Antoniussaals nach Plänen des Regensburger Architekten Karl Schmid jun., Sohn des Architekten der benachbarten Antoniuskirche.
  • 1954 Fertigstellung und Einweihung des Antoniushauses.
  • 1992 Das Gebäude erhält Denkmalschutz.
  • 2018 Das Velodrom – ursprünglich selbst eine Ersatzspielstätte während der Sanierung des Theaters am Bismarckplatz – benötigt aus brandschutztechnischen Gründen eine dringende Modernisierung und Sanierung. Die Suche nach einer Ersatzspielstätte beginnt.
  • 2019 Das Antoniushaus wird wegen geplanter Sanierungsmaßnahmen als Veranstaltungsort geschlossen. Im gleichen Jahr wird entschieden, dass es als Übergangsspielort für das Theater Regensburg genutzt werden kann.
  • 2020 Beginn der Umbauten am Antoniushaus.
  • November 2021: Schlüsselübergabe an das Theater Regensburg für die vorübergehende Nutzung als Ersatzspielstätte.
  • Dezember 2021: Die letzte Vorstellung im Velodrom findet statt.
  • Januar / Februar 2022: „Umzug“ der bühnentechnischen Einrichtungen und der gesamten Einbauten im Backstagebereich vom Velodrom ins Antoniushaus
  • 19. Februar 2022: Mit Brechts DIE DREIGROSCHENOPER feiert die erste Produktion des Theaters Regensburg im Antoniushaus seine Premiere.

Fotos: Jochen Quast am 03.03.2021


Neue Aufgaben für das Antoniushaus

Dramaturgin Julia Anslik im Gespräch mit dem Technischen Direktor Michael Hübner (MH) zur neuen Spielstätte des Theaters Regensburg im Antoniushaus

Was hat Sie vom Antoniushaus als Spielstätte für das Theater überzeugt?

MH: Der Saal ist schön und hat eine gute Größe – in den Dimensionen ähnlich dem Velodrom. Er ist etwas schmaler, wir können dort aber – analog zum Velodrom – ebenfalls eine Tribüne einbauen. Die Säle sind gut vergleichbar, wenn auch mit etwas weniger Sitzplätzen im Antoniushaus.
Der Saal selbst hat eine sehr gute Akustik, viel besser als im Velodrom. Die Wände, der Bau – alles ist geshaped für einen guten Klang.
Der Bühnenbereich treibt uns gerade in den Wahnsinn, da die Trockenbauwände, die dort in diversen Winkeln eingebracht wurden, wirklich sehr schwer zeichnerisch darzustellen sind. Wir mussten neulich erst umplanen, weil wir festgestellt haben, dass die vorgelegten Pläne leider nicht stimmten. Als wir vor Ort nachgemessen haben, wurde deutlich, dass die einzubauende Theatertechnik etwas schmaler werden muss, als geplant. Wir hätten sonst Material bestellt, was gar nicht hineingepasst hätte. Das wäre natürlich ein Debakel geworden beim Einzug.
Jetzt haben wir das Antoniushaus in 3D nachgestellt. So können wir schon einmal weitere Planungsaspekte voranbringen wie zum Beispiel die unterschiedliche Sicht von Besucherplätzen, um damit die Sitzplatzkategorisierung festlegen zu können.
 
Wie viele Sitzplätze gibt es im Antoniushaus?

MH: Wir kommen auf maximal etwa 480 Sitzplätze gegenüber 600 Sitzplätzen im Velodrom.

Welche Dimensionen hat die Bühne?

MH: Die Bühne ist insgesamt ca. 190 m2 groß , im Velodrom sind es ca. 270 m2. Wir vergrößern die Bestandsbühne im Antoniushaus extrem. Die Bestandsbühne hat eine Fläche von etwa 100 m2. Wir verdoppeln also fast die Bühnenfläche.

Wie machen Sie das?

MH: Wir stellen sozusagen noch eine Bühne vor die vorhandene Bühne.

Welche technischen Möglichkeiten bietet die Bühne im Antoniushaus?

MH: Aufgrund der Quadratmeterzahl ist keine Seiten- und Hinterbühne, sondern nur der notwendige Umgang möglich. Das ist im Velodrom aber prinzipiell genauso. Es gibt auch keine Unterbühne im klassischen Sinne. Man kann jedoch unter den vorgebauten Bühnenteil (+ 0,90 m) klettern. Diese erschwerten Arbeitsbedingungen sind genauso im Velodrom vorhanden.
Im hinteren, festen baulichen Teil der Bühne werden Rohrwellenzüge eingesetzt. Es wird also eine Obermaschinerie mit sechs Zügen geben, die szenisch genutzt werden können. Ansonsten werden wir dort mit unseren fernsteuerbaren Bühnenwägen arbeiten, um schnelle Umbauten zu ermöglichen.

Wie wird der Portalbereich gestaltet?

MH: Die Bühne ist vorne ca. 13 m breit. Wir haben einen Vorhang geplant und das Portal ist relativ weit vorne. Die ersten zwei Meter sind noch eine Art Vorbühne, dann beginnt das Portal. Dahinter wird es rundherum einen schwarzen Aushang geben, durch den der Umgang entsteht: Panorama-Aushänge an den Seiten und einen Rückhänger hinten. Sie werden in Schienen eingebracht, sodass man sie jederzeit öffnen kann – je nachdem wie das Regieteam die Szene nutzen möchte.

Wie sieht die Wand dahinter aus?

MH: Der Bühnenbereich selbst wird – Gott sei dank – schwarz gestaltet. Das war zu Anfang so nicht vorgesehen. Wir konnten den Denkmalschutz überzeugen, dass es für unsere Nutzung notwendig ist und es stellte sich heraus, dass, als das Gebäude errichtet wurde, Teile des Saales ebenfalls schwarz angestrichen waren. Für uns ist dies wichtig, um den Fokus auf die Darstellerinnen und Darsteller auf der Bühne lenken zu können.

Wie viel Technik zieht aus dem Velodrom mit ins Antoniushaus um?

MH: Allein aus Kostengründen versuchen wir zum Beispiel die Beleuchtungskörper, Dimmer, das Tonmischpult, Beschallungsanlagen und Ähnliches mitzunehmen, soweit es geht. Es macht keinen Sinn, alles neu zu kaufen. Wir müssen nachhaltig agieren und das Material weiternutzen, was manchmal aber gar nicht so einfach ist. Da das Velodrom höher ist, werden wir beispielsweise einiges an Beleuchtungskörpern austauschen müssen.

Wieso müssen Scheinwerfer ausgetauscht werden – können Sie das näher erläutern?

MH: Es gibt Scheinwerfer, die von den Austrittswinkeln nicht passen würden. Man braucht andere Objektive. Ein Scheinwerfer im Velodrom hängt in 8 bis 10 m Höhe, im Antoniushaus wird er in 4 bis 5 m Höhe hängen. Dementsprechend ist eine andere Streuung des Lichts notwendig und teilweise brauchen wir auch andere Typen an Scheinwerfern.

Fotos: Jochen Quast am 03.03.2021

Welche Gewerke kommen auf der Baustelle momentan zusammen?

MH: Das sind die Standardgewerke, als würde man einen Neubau erstellen. Es gibt Architekten und Fachplaner der einzelnen technischen Gewerke, wie z. B. Lüftung, Sanitär, Küchentechnik, Brandschutzplanung, Elektrotechnik, Bühnentechnik, Akustik, Energiekonzept und natürlich Tragwerksplanung. Gerade in der Sanierung von Altbauten ist Statik extrem wichtig. Der Statiker muss beispielsweise immer bemessen, ob alles auch dann noch hält, wenn Durchbrüche im Bestandsmauerwerk gemacht werden sollen, um die neue Gebäudetechnik installieren zu können. Das ist eine lange Liste an Planern! Ich nehme jede Woche an einem digitalen Baustellen-Jour-Fixe teil, um neben dem Bauherrn als Nutzervertreter den Fortgang der Planungen zu besprechen und Details abzustimmen. Dort sind wir teilweise inklusive der ausführenden Firmen bis zu 16 Personen.Die ausführenden Firmen sind: Baumeister, Schlosser, Elektrotechnik, Lüftungsbau, Sanitär, Heizungsbau, Aufzugstechnik, Bühnentechnik, Trockenbau etc.

Gibt es klassische Interessenskonflikte?

MH: Jeder Fachplaner möchte in seinem Bereich im Kostenrahmen das Beste machen. Deswegen brauchen wir diese Planungs-Jours-Fixes, um mit dem Bauherrn, Herrn Kotz, abzustimmen, was gerade am wichtigsten ist. Es ist dann meine Aufgabe, sicherzustellen, dass die Interessen des Theaters auch vertreten werden. Nicht, dass wir nachher einen wunderschönen belüfteten Saal haben, aber ein Teil der Zuschauerinnen und Zuschauer hat z. B. wegen der technischen Einbauten keine gute Sicht auf die Bühne.

Wie wird der Foyer-Bereich werden?

MH: Wer schon einmal im Antoniushaus war, kennt die Foyer-Situation. Das Foyer bleibt im Prinzip, wie es ist. Es wird ein wenig verkleinert, weil zusätzliche barrierefreie WC eingebaut werden und für die Betreuung der Bühne eine kleine Präsenzwerkstatt nötig ist, um einfache Reparaturen an Bühnenbildern vor Ort durchführen zu können.
Man wird aber im neu sanierten Antoniushaus in ein Kassenfoyer hineinkommen: In der Eingangshalle wird eine Kasse eingebaut, sodass die Zuschauerinnen und Zuschauer auch vor Ort Karten kaufen können.

Was ist in der dortigen Präsenzwerkstatt nötig?

MH: Wir haben im Theaterbetrieb verschiedenste Gewerke vor Ort: Schreiner, Elektriker, Schlosser. Die Requisiteurinnen stellen die unterschiedlichsten Sachen her. Allen Gewerken muss die Möglichkeit gegeben werden, kleinere Arbeiten vor Ort zu erledigen. Wenn z. B.  ein Scheinwerfer nicht richtig funktioniert, muss der Beleuchter ihn auseinanderbauen und nachsehen können, was defekt ist. Der Bühnenschlosser muss auch mal kurz etwas schweißen können, wenn beispielsweise ein großes Dekoteil beim Transport Schaden genommen hat.
Bei uns am Theater Regensburg werden die Dekorationen für die Vorstellungen über eine Spedition an- und abgeliefert. Sie werden in sogenannten Wechselbrücken eingelagert. Die Dekorationsteile gehen beim händischen Transport oder der Verladung natürlich auch mal kaputt.

Was sind Wechselbrücken?

MH: Wechselbrücken sind „Container auf Stelzen“. Sie werden zur Einlagerung von Bühnendekoration auf einer Freifläche aufgestellt; für den Transport fährt ein LKW unter die Wechselbrücke und nimmt sie zum Transport auf. Wir können in keiner unserer Spielstätten die laufenden Dekorationen einlagern, stattdessen werden diese in Wechselbrücken verstaut.

Gibt es viele Vorgaben für das Umbauvorhaben im Antoniushaus?

MH: Der Bau stammt aus den 1950er Jahren und steht unter Denkmalschutz. Er soll nach den ursprünglichen Zeichnungen wieder hergestellt werden. Im Zuschauerraum wird gerade eine Malerei von dem Künstler Rüth freigesetzt, die in den letzten Jahrzehnten übermalt war. Dann müssen die Türen zum Beispiel im Original erhalten bleiben sowie die östliche Fensterfront.

Worauf freuen Sie sich im Antoniushaus?

MH: Was ich sehr schön finde, ist, dass wir das erste Mal eine Spielstätte mit einem richtigen Restaurant im Haus haben werden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Gastronom. Und endlich können wir sagen: Wir machen jetzt eine Bauprobe von 10 bis 13 Uhr und gehen danach zusammen z. B. im Biergarten Mittag essen.
Ich glaube, das wird für die Zuschauerinnen und Zuschauer ebenfalls etwas Besonderes sein: Ein Ambiente, in dem man auch den Akteurinnen und Akteuren vor der Vorstellung oder danach über den Weg laufen kann. Ich habe gehört, dass das Restaurant den Anwohnern im Stadtviertel im Moment auch fehlt. Wir freuen uns darauf, dass man dort viel mehr in Kontakt kommen wird.



Interessantes Spannungsfeld zwischen Theateranforderungen und Denkmalschutz

Im Antoniushaus im Stadtosten wird das Theater ein neues Zuhause und einen Ersatz für das Velodrom finden. Die umfangreichen Umbauten im Antoniushaus laufen auf Hochtouren, um das Gebäude fit für einen professionellen Theaterbetrieb zu machen. Federführend bei dem Umbau und als Partner für das Theater ist hierbei Karl Kotz (KK) von der Kro Immobilien GmbH. Chefdramaturgin Christina Schmidt war im Gespräch mit ihm.

Sie bauen für das Theater Regensburg eine neue Spielstätte – quasi ein neues Theater – als Ausweichspielstätte für das Velodrom. Wie ist es zur Zusammenarbeit mit dem Theater gekommen?

KK: Im Herbst 2018 hatte ich mit dem damaligen Kulturreferenten Herrn Unger und dem Finanzreferenten Herrn Damminger ein Gespräch mit dem Ziel, die RTG als zukünftigen Nutzer für das Antoniushaus zu gewinnen. Das kam jedoch nicht infrage, weil die RTG erst kurz zuvor das Marinaforum eröffnet hat. Gerade wenige Tage vorher stand in der Mittelbayerischen Zeitung, dass das Theater Regensburg das Velodrom für die Sanierung verlassen muss. Auf den Impuls von Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer hin konnten wir ab diesem Zeitpunkt in Zusammenarbeit mit dem Intendanten Jens Neundorff von Enzberg und der Stadtverwaltung das Ziel weiterverfolgen und im Juli 2020 den Vertrag abschließen.

Theater haben ganz spezielle Anforderungen wie zum Beispiel Brandschutz, Fluchtwege, Stromversorgung, Gastronomie etc. Worin unterscheidet sich der Umbau des Antoniushauses im Vergleich zu einem Wohnungsbauprojekt?

KK: Da muss man vorausschicken, dass wir parallel zwei Nutzungen genehmigt bekommen haben. Nämlich die für das Theater und eine alternative Nutzung für Veranstaltungen. Auf den ersten Blick mag sich beides nicht sehr voneinander unterscheiden, im Detail dann aber doch. Denn Theater hat eben diese speziellen Anforderungen, unter anderem in Sachen Brand- und Schallschutz. Es gibt dieses interessante Spannungsfeld zwischen dem, was notwendig für das Theater ist und dem Denkmalschutz.

Stimmt. Wir lieben natürlich die Farbe Schwarz für Theaterräume.

KK: Das war für uns neu, aber inzwischen hat sich herausgestellt, dass das ursprüngliche Farbkonzept aus dem Jahr 1954 tatsächlich schwarze Flächen hatte. Insofern wird man Denkmalschutz und Theater zufriedenstellen können.
Die Zusammenarbeit sowohl mit den Fachplanern, aber auch ganz besonders mit dem Theater – dem Technischen Direktor Herrn Hübner, der Kaufmännischen Direktion und dem Intendanten Jens Neundorff von Enzberg – läuft sehr gut und offen. Ich spüre bei den Partnern am Theater eine große Begeisterung für das Projekt, zumal das öffentliche Interesse am Antoniushaus auch sehr groß ist.

Dem Theater ist es ein großes Anliegen, die zukünftige Spielstätte ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen. Wir wollen Lust auf diesen Ort machen.

Das spüre ich schon jetzt in der Zusammenarbeit.

Hat die Corona-Pandemie in einer Form Einfluss auf den Umbau?

KK: Zum Glück nicht wirklich. Was man natürlich merkt, ist, dass sich Lieferfristen verlängern und Baubesprechungen ins Digitale verlegt werden müssen.

Ende Oktober 2021 soll die Schlüsselübergabe ans Theater erfolgen. Ab dann kann unser Umzug beginnen. Was bedeutet dieses Datum für Sie?

KK: Erst einmal, dass es bis dahin noch heftig werden wird, aber gemeinsam mit unseren Partnern werden wir es schaffen. Für mich persönlich bedeutet dieses Datum, dass ich die Verantwortung für diesen schönen Ort an das Theater weiterreichen kann.



Fotos: Jochen Quast am 03.03.2021


Die Gastronomie im Antoniushaus

„Eine traditionelle Küche aus Bayern und dem Alpenraum, modern interpretiert und kreativ umgesetzt und in Szene gesetzt“ – diese Vision möchte der neue Pächter Markus Ordziniak in der Gastronomie im Antoniushaus verfolgen.
„Die letzten drei Jahre habe ich in der Schweiz verbracht und bringe von dort natürlich einige Einflüsse mit: Seien es Käsefondue-Rezepte oder hauchdünn gehobelter, biologisch hergestellter Alpenkäse, der zum Wein gereicht wird.“ Auch in der bayerischen Küche findet er seine Inspiration und möchte ins Vergessen geratene Spezialitäten neu interpretieren, wie zum Beispiel die „Zwetschgenbames“ – „ein fränkisches Carpaccio“, schwärmt Ordziniak. Er plant eine traditionelle und doch moderne Küche, die bisweilen auch Elemente der mediterranen oder asiatischen Kochkunst auf Alpenraumrezepte treffen lässt. Und wer den Restaurantbesuch lieber fleischfrei genießt, kann sich auf vegetarische Varianten bayerischer Klassiker freuen. Die Biergartensaison im Antoniushaus wieder zu eröffnen, darauf freut sich Ordziniak gemeinsam mit seinem Brauereipartner Kneitinger besonders. Unter zwei großen Linden wird er ein gemütliches Kleinod erschaffen, das sowohl vor als auch nach dem Vorstellungsbesuch und darüber hinaus zum Einkehren einlädt. „Gemeinsam ins Theater gehen, ins Konzert gehen, gemeinsam Essen gehen ... das hat schon sehr gefehlt. Ich freue mich auf eine schöne gemeinsame Zukunft im Antoniushaus!“

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