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Konstantin Ferstl

Konstantin Ferstl wurde im bayerischen Eichstätt im Altmühltal als ältester Sohn einer Akademikerfamilie geboren und wuchs in der Hallertau auf. Als Schüler erhielt er Preise für sein sprachliches Talent. Nach dem Abitur und dem Zivildienst studierte er Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. 2010 gründete er die Produktionsfirma „Caporetto Film“, benannt nach dem slowenischen Ort Caporetto, der auch in Ernest Hemingways Roman „A Farewell to Arms“ eine große Rolle spielt.
Ohne Fernseher aufgewachsen, begann Ferstl als Jugendlicher eigene Filme zu drehen, nachdem er erstmals „Toto der Held“ von Jaco Van Dormael gesehen hatte. Während seines Regiestudiums entstanden Kurzfilme wie „Lethe“ (nach einem Gedicht von Baudelaire) und „Tage wie Jahre“. Sein erster langer Spielfilm „Trans Bavaria“ hatte 2011 auf den Hofer Filmtagen Premiere, wo er mit dem Bild-Kunst-Preis ausgezeichnet wurde, und kam im Frühjahr 2012 in die deutschen Kinos. Für „Trans Bavaria“ erhielt Ferstl auch den Starter Filmpreis der Landeshauptstadt München und den Kulturpreis Bayern.
Als Kind erhielt er Klavier- und Gesangsunterricht, später lernte er autodidaktisch Gitarre, nachdem ihm seine Eltern darauf Lieder von Hannes Wader und Bettina Wegner beibrachten. Als Jugendlicher begann er, auch eigene Lieder zu schreiben. Er veröffentlichte mehrere Tonträger als Sänger und Songwriter, u. a. auch mit seinem Schulfreund, dem Komponisten Christoph Zirngibl. Während seines Studiums arbeitete er nebenbei als Barpianist. Ferstl komponierte die Filmmusik für Kurzfilme sowie für den Kinofilm „Drei Stunden“.

Foto: Arvid Uhlig

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