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Onur Abaci; Foto: Jochen Quast

In dieser Spielzeit ist Onur Abaci u.a. zu erleben in:

Tosca (Ein Hirt)
La fida ninfa (Osmino)

Onur Abaci

Der Sopranist Onur Abaci wurde in Kelheim in Niederbayern geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Alter von sieben Jahren an der Musikschule Neustadt an der Donau. Nach seinem Klavierstudium an der „Mimar Sinan Universität/staatliches Konservatorium“ in Istanbul beschloss er im Jahr 2006, die Aufnahmeprüfung an der internationalen Rennomierschmiede „Mozarteum“ in Salzburg für Gesang/Oper zu besuchen, welche er bestand und in der Klasse von Boris Bakow, Josef Wallnig und Eike Gramss aufgenommen wurde und sein Bachelor/Masterstudium mit Auszeichnung absolvierte. Im Rahmen des Studiums am Mozarteum wirkte Abaci in mehreren Opernproduktionen mit. „Dido and Aeneas“, „L'incoronazione di Poppea“, „Le nozze di Figaro“, „La Dirindina“, „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“. Weiters sang er zwei Welturaufführungen von Fausto Tuscano in Salzburg. In der Spielzeit 2010/2011 war Abaci am Saarländischen Staatstheater in der Oper „Dido and Aeneas“, unter der Leitung von Konrad Junghänel und Regie Nigel Lowery als 1. Hexe und Spirit zu hören. Onur Abaci nahm 2010 und 2012 im Rahmen des Mannheimer Mozartsommers an dem Abschlusskonzert „Schloss in Flammen“ unter dem Dirigat von Dan Ettinger teil und war in der Spielzeit 2012/2013 Ensemblemitglied des Nationaltheaters in Mannheim. Im Sommer 2011 wirkte er im Rahmen der Festwochen der alten Musik in Innsbruck in der Opernprodutkion „La Calistomit“. Der türkischstämmige Sopranist debütierte im Sommer 2013 bei den Salzburger Festspielen in der Neuinszenierung von Stefan Herheim in der Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ unter der Leitung von Daniele Gatti. Im Oktober 2013 sang er mit großem Erfolg in der Neuinszenierung der „Fledermaus“ im Rahmen der Opera Mobile in der Großregion Saar-Lor-Lux den Prinzen Orlofsky.

Onur Abaci gastierte weiters am Mannheimer Nationaltheater u.a. als Solist in der konzertanten Aufführung der „Carmina Burana“ unter der Leitung von Dan Ettinger. Der Sopranist war zu hören am Saarländischen Staatstheater in der Neuinszenierung von „Die Frau ohne Schatten“ als Falke und Hüter der Schwelle des Tempels. Erneut im Rahmen des Mannheimer Mozartsommers 2014 war der Sopranist unter George Petrou in „Mitridate, re di Ponto“ im Schwetzinger Schlosstheater zu hören. Im selben Jahr gastierte Abaci an der Hamburger Kammeroper als Sesto in Händels „Giulio Cesare“. Am Linzer Musiktheater war Onur Abaci als Vafrillo in Cavallis „La Rosinda“ zu hören. Zuletzt wurde der Sopranist an das Schleswig-Holsteinische Landestheater/Flensburg als Fürst Go-Go verpflichtet, welchen er mit großem Erfolg verkörperte.

Neben seiner Operntätigkeit ist der Sopranist auch als internationaler Konzertsänger gefragt. Am Slowenischen Nationaltheater Maribor sang er ein Solokonzert unter Andrea Marchiol. Im Istanbuler Zorlu Performing Arts Center nahm Onur Abaci an einem Galakonzert für hochbegabte Jungtalente, welches vom weltberühmten Pianisten Fazil Say gefördert und geleitet wird, teil. Der Sopranist ist Finalist mehrerer Gesangswettbewerbe wie z.B. dem „Hariclea Darclee International Voice Competition“ in Braila/ Rumänien und dem „Virginia Zeani Voice Competition“ in Targu Mures/ Rumänien.

Seit der Spielzeit 2019/20 ist er Ensemblemitglied am Theater Regensburg. In der Spielzeit 2018/19 war er bereits in „Tosca im Hafen“ zu hören.

Foto: Jochen Quast

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