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Dirigent Christoph Spering, Foto: Michael Niesemann, 2017

In dieser Spielzeit steht unter seiner musikalischen Leitung:

Una cosa rara

Christoph Spering

Dirigent Christoph Spering gehört zur Generation international renommierter Dirigenten, die in ihren Interpretationen den neuesten Erkenntnissen historischer Aufführungspraxis folgen. Kein anderer Dirigent hat dabei in den letzten Jahrzehnten so viele in Vergessenheit geratene bedeutende Werke wieder entdeckt und dem musikalischen Repertoire zurückgegeben wie Christoph Spering.
Als einer der ersten Dirigenten ist er schon in den 1980er Jahren mit Aufführungen von Werken des 18. und vor allem des 19. Jahrhunderts im historisch informierten Aufführungsstil hervorgetreten und hat damit einen innovativen Weg der Interpretation beschritten. Seinen internationalen Schlüsselerfolg hatte er mit der Erstaufführung der von ihm wieder entdeckten Mendelssohnschen Fassung von Bachs „Matthäus-Passion“.
Durch die Gründung seiner Ensembles „Chorus Musicus Köln“ und „Das Neue Orchester“ konnte er die Gattungen Oper und Oratorium zu wesentlichen Schwerpunkten seines Repertoires entwickeln.
Gastspiele führten ihn in die Konzerthäuser bedeutender Musikmetropolen u.a. in Amsterdam, Lissabon, Luxemburg, Madrid, Paris, Wien und Tel Aviv. Neben zahlreichen konzertanten Opernaufführungen betreute er auch viele Opernproduktionen u.a. in Köln, Paris und Bilbao und war zu Gast bei den Dresdner Musikfestspielen, den Schwetzinger Festspielen, dem Bachfest Leipzig, beim Beethovenfest Bonn sowie 2017 zur Eröffnung der Internationalen Händelfestspiele Halle.
Im symphonischen Bereich gastierte Christoph Spering mit vielen nationalen und internationalen Symphonieorchestern. Erstmalig haben Christoph Spering und „Das Neue Orchester“ in diversen Konzert-Zyklen unter großem Zuspruch sämtliche Symphonien von Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann und Johannes Brahms mit Originalinstrumentarium interpretiert.
Aus der Zusammenarbeit mit führenden Labels sind seit den 1990er Jahren über 35 CD-Einspielungen hervorgegangen; zahlreiche Aufnahmen sind mit Preisen der deutschen und europäischen Schallplattenkritik ausgezeichnet worden. Die Einspielung von Mendelssohn Bartholdys Oratoriums „Elias“ in historischer Aufführungspraxis wurde 2011 mit dem Echo Klassik-Preis ausgezeichnet.
In den vergangenen Jahren sind mehrere von der Presse gelobte CDs erschienen, Schumanns Alterswerke „Der Rose Pilgerfahrt“ und „Requiem Des-Dur“ sowie Solo- und Dialogkantaten von Johann Sebastian Bach. 2014 erschien als Trouvaille auf dem Tonträgermarkt die Einspielung der Oper „Iphigenia in Aulis“ von Christoph Willibald Gluck in der Bearbeitung von Richard Wagner.
Internationale Wertschätzung erfuhr auch die danach veröffentlichte Einspielung des Oratoriums „Die Israeliten“ in der Wüste von Carl Philipp Emanuel Bach durch Christoph Spering mit seinen Ensembles (Sony Classical). Insbesondere der zum Reformationsjubiläum 2017 für dhm/Sony Classical produzierte CD-Schuber mit Sämtlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs nach Texten von Martin Luther fand eine außerordentlich positive Resonanz bei Kritik und Publikum; er wurde mit dem deutschen Echo-Klassik-Preis 2017 für die beste „Chorwerkeinspielung des Jahres“ ausgezeichnet.

Foto: Michael Niesemann 2017

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