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Arila Siegert zeichnet verantwortlich für:

Le nozze di Figaro (Inszenierung und Choreographie)

Arila Siegert

Arila Siegert ist in Regensburg keine Unbekannte, hat 2011 hier Verdis „la traviata“ inszeniert. Arila Siegert kommt vom Tanz, wurde ausgebildet in Dresden bei Palucca. Ihr erstes Engagement erhielt sie 1971 in Berlin am Tanztheater von Felsensteins Komischer Oper. 1979 ging sie als Solotänzerin an die Staatsoper Dresden, gründete später dort am Staatsschauspiel ihr erstes Tanztheater, war „Berufene Expertin“ für die Bühne am Dessauer Bauhaus. Zahlreiche abendfüllende Ballette hat sie gestaltet. Ihre Soloabende mit eigenen Choreografien führten sie um die ganze Welt. Eine „Ausnahmekünstlerin“ nannte sie der Kritiker der „Washington Post“.
Zu den prägenden Erfahrungen zählt ihre Zusammenarbeit mit Ruth Berghaus bei Hans Werner Henzes „Orpheus“-Ballett in Wien. Ebenso ihre Zusammenarbeit mit Peter Konwitschny bei Kurt Weills „Sieben Todsünden“. Ihre erste Oper inszenierte sie 1998 in Ulm: „Macbeth“ von Giuseppe Verdi im Team mit Hans Dieter Schaal und Marie-Luise Strandt. Mit beiden hat sie wiederholt gearbeitet. Über fünfzig Opern hat sie mittlerweile im In- und Ausland (Estland, Österreich, USA, Tschechien) inszeniert, darunter fast alle großen Bühnenwerke Mozarts bis hin zur Moderne. So realisierte sie zum 100-Jahre-Bauhausjubiläum in Dessau eine multimediale Bühnenkomposition von Wassily Kandinsky, „Violett“.
Arila Siegert erhielt 1989 den Kritikerpreis für Tanz, 1993 das Bundesverdienstkreuz. Sie ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen und der Sächsischen Akademie der Künste, gehört der Mitglieder-Versammlung des Goethe-Instituts an. Das Archiv der Berliner Akademie verwahrt ihre Materialien. Ein Buch über ihre Arbeit erschien 2014.

Foto: Bettina Stoess

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