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Komponist Jüri Reinvere; Foto: Kaupo Kikkas

Jüri Reinvere zeichnet verantwortlich für:

Minona (Komposition und Libretto)

Jüri Reinvere

Jüri Reinvere ist heute neben Arvo Pärt und Erkki-Sven Tüür der führende Komponist Estlands. Er wurde 1971 in Tallinn geboren, lebt aber seit 2005 in Deutschland und seit 2017 in Frankfurt am Main. 

Reinvere wurde in Tallinn zum Konzertpianisten ausgebildet, studierte an der Fryderyk-Chopin-Akademie in Warschau sowie an der Jean-Sibelius-Akademie in Helsinki Komposition, gehörte zweimal zu den Rostrum-Preisträgern der UNESCO in Paris und war Stipendiat der Akademie der Künste in Berlin. Künstlerisch prägend war für ihn die langjährige Freundschaft mit der estnischen Pianistin und Schriftstellerin Käbi Laretei und deren früherem Ehemann Ingmar Bergman.

Reinvere fand internationale Aufmerksamkeit durch seine Opern„Fegefeuer“ nach dem gleichnamigen Roman von Sofi Oksanen (uraufgeführt 2012 an der finnischen Nationaloper Helsinki) und„Peer Gynt“(uraufgeführt 2014 an der norwegischen Nationaloper Oslo). Zu beiden Opern schrieb er, wie auch zu der neuen Oper „Minona“, die Textbücher selbst.

Reinvere arbeitet auch als Lyriker, Journalist und Essayist für Zeitungen in Estland, Finnland, Großbritannien und Deutschland, hier vor allem als politischer Feuilletonist für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. In Estland wurde er mit dem Enn-Soosaar-Preis für Ethischen Essayismus, mit dem Kompostionspreis („für die Europäische Ausstrahlung“ seines Werkes) und mit dem Staatspreis ausgezeichnet.

Im vergangenen Jahr entstanden mehrere große Orchesterwerke für die Göteborger Symphoniker und Frank Strobel, für das Estonian Festival Orchestra und Paavo Järvi sowie das Estnische Nationalorchester und Mihkel Kütson. Zu seinen jüngsten Werken gehören eine Cellosonate für David Geringas und Ian Fountain sowie das Cellokonzert „Inter Lacrimas et Luctum“ für Jean-Guihen Queyras und das Ensemble Modern. Wie „Minona“ beschäftigt sich auch dieses Konzert mit Ludwig van Beethoven.

Foto: Kaupo Kikkas

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