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Regisseur Rares Zaharia, Foto: privat

Rares Zaharia zeichnet verantwortlich für: 

Nabucco (Regie)

Rares Zaharia

Rares Zaharia wurde in Sibiu (Hermannstadt) / Rumänien in eine Künstlerfamilie geboren. Sein Debüt als Schauspieler auf der Bühne des Nationaltheaters in Iasi und seinen ersten Klavierabend gab er  im Alter von 7 Jahren. Nach seinem Kunstgeschichtsstudium in Bukarest und Paris (wo er seit 2003 lebt) wurde sein Interesse an Opernregie geweckt. In den vergangenen Jahren entwickelte er sich zum erfolgreichsten rumänischen Opernregisseur seiner Generation.
Rares Zaharia assistierte bei bedeutenden Regisseuren wie Irina Brook („Julius Cäsar in Ägypten" von  Händel am Théâtre des Champs Elysées in Paris) oder bei Petrika Ionesco („Der fliegende Holländer" von Wagner an der Opéra Royal de Wallonie in Liège). Zaharia war Silviu Purcaretes Assistent bei „Gianni Schicchi" von Puccini am Ungarischen Theater in Cluj, bei „Maß für Maß" von Shakespeare am Nationaltheater Craiova, bei der Weltpremiere von „Liebe und andere Dämonen" von Peter Eötvös beim Glyndebourne Opernfestival, bei der ersten modernen Aufführung von „Artaserse" von Leonardo Vinci an der Opéra National de Lorraine in Nancy und bei „Aleko" und „Francesca da Rimini" von Rachmaninov am Teatro Colon in Buenos Aires. Silviu Purcarete betraute ihn außerdem mit Übernahmen seiner Inszenierungen an bedeutenden europäischen Bühnen („Liebe und andere Dämonen" an der Opéra National du Rhin in Strasbourg, der Oper Köln und an der Ungarischen Nationaloper in Budapest, „Artaserse" an der Opéra Royal de Versailles, „Aleko" und „Francesca da Rimini" an der Opéra National de Lorraine, in Nancy).
Rares Zaharia war der erste (und bisher einzige) rumänische Regisseur, der für die Akademie des Aix-en-Provence Festivals ausgewählt wurde, außerdem für die Bayerische Theaterakademie August Everding in München (mit einem Projekt zu „Hamlet" von Ambroise Thomas) und an der Opernakademie Verona (mit einem Projekt zu Mascagnis selten gespieltem Werk „Isabeau"). Sein Regiedebüt gab Rares Zaharia 2009 an der Rumänischen Nationaloper in Bukarest mit „Don Pasquale" von Donizetti. Zu seinen weiteren Inszenierungen zählen die „Hamlet-Fragmente" von Thomas am Théâtre du Luxembourg in Paris, „Otello" von Verdi an der Rumänischen Oper Craiova, „Mandragola" von Gianluca Verlingieri für die Akademie des Aix-en-Provence Festivals (für dieses Projekt schrieb er auch das Libretto, war verantwortlich für Bühne, Kostüme und Licht), „Lady Sarashina" von Peter Eötvös am Teatro Sao Luiz in Lissabon (inkl. Bühne und Lichtdesign), „Wiener Blut" von J. Strauss II, „Don Carlo" von Verdi (5-aktige Version), beides an der Rumänischen Oper Craiova, „La Cenerantola" von Rossini für das Opernfestival Sibiu und "Im Körper" von Diana Rotaru an der Nationalen Universität für Musik in Bukarest und für die Gheorghe Dima Musikakademie in Cluj. Die rumänische Oper Craiova tourte mehrmals in Deutschland mit „Don Carlo" und „Wiener Blut" – mit großem Erfolg bei Publikum und Kritikern. Für die Inszenierung von „Otello" wurde Rares Zaharia mit dem Excellence Prize der Elena Teodorini Academy of Arts in London ausgezeichnet; „Im Körper" gewann den CAMERA-Preis der UCIMR (Vereinigung rumänischer Musiker). Rares Zaharia gewann außerdem den zweiten Preis für sein Inszenierungsprojekt beim Aix-en-Provence Festival 2014 (für „Amore / Guerra", ein von „The Book of 8 Madrigals" von Monteverdi inspiriertes Projekt) und 2015 den 4. Platz beim von der Opéra La Monnaie in Brüssel veranstalteten Wettbewerb (für „Mitridate" von Mozart). „Otello" und „Don Carlo" wurden  für das Rumänische Fernsehen TVR3 aufgezeichnet und ausgestrahlt; „Im Körper" war als live-streaming durch die UCIMR zu sehen.

Foto: privat

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