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1. Kammerkonzert

Mit Werken von Michael Ort, Sergeij Prokofjew, Igor Strawinsky, Nathan Milstein und Dimitrij D. Schostakowitsch

Michael Ort (*1958)
Saitenspiele – 3 Stücke für Violine und Gitarre
Uraufführung

Sergeij Prokofjew (1891 – 1953)
Sonate für Violine und Klavier D-Dur op. 94 a

Igor Strawinsky (1882 – 1971)
„Die Geschichte vom Soldaten“
Suite für Violine, Klarinette und Klavier
mit einer deutschen Nachdichtung von Rolf-Peter Wille

Nathan Milstein (1904 – 1992)
Paganiniana

Dimitrij Schostakowitsch (1906 – 1975)
Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73

„Saitenspiele“ des Komponisten und Solopaukers des Philharmonischen Orchesters Regensburg Michael Ort entstand 2020 auf Anregung von Beatrix Leinhäupl und Rainer Stegmann, die das Werk nun zur Uraufführung bringen. In drei Sätzen werden unterschiedliche Stimmungen spielerischen Miteinanders dargestellt: Von motorischer Unruhe über verträumtes Nachdenken bis zu Ausgelassenheit durchwandern die Akteure verschiedene Stimmungsbilder.
Im Verhältnis zu seinen sonstigen Kompositionen, vor allem seinen Bühnenwerken, verfasste Sergeij Prokofjew wenige kammermusikalische Stücke. Selbst Pianist, schrieb er in diesem Genre oft für Klavier. Die Sonate D-Dur op. 94 a entstand in den Jahren 1943 bis 1944 als Umarbeitung einer Sonate für Flöte und Klavier, bei der dem Komponisten der Geiger David Oistrach beratend zur Seite stand.
Wie Prokofjew war Igor Strawinsky Schüler Rimskij-Korssakows. Bei der Entwicklung eines eigenen, zunehmend avangardistischen Stils, ließ er die Traditionen des 19. Jahrhunderts vermehrt hinter sich. In seinem kammermusikalischen Werk wird dies nicht zuletzt durch die Abkehr von tradierten Bezeichnungen und gewohnten Besetzungen deutlich. „Die Geschichte vom Soldaten“ verfasste Strawinsky ursprünglich 1918 als Musiktheaterwerk gemeinsam mit dem befreundeten Dichter Charles-Ferdinand Ramuz. Im folgenden Jahr erschuf er dann die fünfsätzige Bearbeitung für Violine, Klarinette und Klavier. Dmitrij Schostakowitsch suchte unter dem stalinistischen Regime der Jahre 1927 bis 1953 nach einem Weg, seiner Kunst trotz aller Restriktionen in der Sowjetunion nachgehen zu können. Seine 15 Streichquartette gelten als Ausdruck eines Rückzugs in die Innerlichkeit – in einer, besonders verglichen mit seinen berühmten Sinfonien, intimen musikalischen Sprache.
Das Streichquartett Nr. 3, im Jahre 1946 entstanden, eignete Schostakowitsch dem hochgeschätzten Beethoven-Quartett zu, das die meisten seiner Streichquartette zur Uraufführung brachte.
Der Geiger Nathan Milstein war Freund des Pianisten Vladimir Horowitz, mit dem er in den 1920er-Jahren auf Konzertreise durch die Sowjetunion ging. Seine Paganiniana-Variationen aus dem Jahre 1954 sind Beschäftigungen mit den Capricen und Konzerten des italienischen Geigen-Virtuosen und Komponisten Niccolò Paganini.

Termine (Neuhaussaal)

So, 18.10.2020, 20:00

Preis 16 € | freier Verkauf

Karten können Sie sowohl über das Formular, als auch an der Theaterkasse am Bismarckplatz bzw. im Alten Rathaus bei der Tourist-Information oder telefonisch unter 0941 / 507 2424 reservieren.

Besetzung

Sprecher Michael Heuberger

Es spielen
Alessandro Calzavara, Katharina Hippert, Beatrix Leinhäupl, Angela Mayer, Ekaterina Reshetnyak, Iyu Shen, Rainer Stegmann, Arnold Thelemann, Lilit Tumasova, David Tumasov, Michael Wolf

Spielstätte Neuhaussaal

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