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1. Sinfoniekonzert

Mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Nikolai Rimsky-Korsakow, Peter Iljitsch Tschaikowski und Richard Wagner

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
„Die Hebriden“ Ouvertüre h-Moll op. 26

Nikolai Rimsky-Korsakow (1844–1908)
„Sadko“ Sinfonische Dichtung op. 5

Peter Iljitsch Tschaikowski (1840–1893)
„Der Sturm“
Sinfonische Fantasie nach Shakespeare f-Moll op. 18

Richard Wagner (1813–1883)
Sinfonie E-Dur WWV 35 (Fragment)

Richard Wagner (1813–1883)
Vorspiel zu „Parsifal“ WWV 111

Inspiriert von romantischen Seestücken und Werken Richard Wagners zeigt sich das erste Sinfoniekonzert und nimmt Bezug auf die Eröffnungspremiere im Musiktheater, Wagners „Der fliegende Holländer“. 

Felix Mendelssohn Bartholdy ließ sich 1829 auf einer Schottlandreise von der aufgerauhten See und der Besichtigung der berühmten Fingalshöhle zu seiner Ouvertüre „Die Hebriden“ anregen. Sechs Jahre lang feilte der selbstkritische Komponist an der sinfonischen Dichtung, die dann selbst den auf Mendelssohn oft neidischen Richard Wagner überzeugte: „Die Stelle, wo die Oboen allein durch die anderen Instrumente hindurch klagend wie der Wind über die Wellen des Meeres zur Höhe steigen, ist von außerordentlicher Schönheit.“

Im Gegensatz zum häufig seekranken Mendelssohn war der Komponist Nikolai Rimski-Korsakow ein robuster Seemann. Als Marineoffizier komponierte er während einer Weltumsegelung seine erste Sinfonie. Seine Märchenoper„Sadko“, aus der später eine sinfonische Suite entstand, erzählt von einem zur See fahrenden Kaufmann, der sich unsterblich in die Meeresprinzessin Wolchowa verliebt. In der musikalischen Beschreibung des Meeres nutzte Rimski-Korsakow virtuos die ganze Palette der Orchesterfarben und inspirierte mit seiner „Sadko“-Suite Peter Iljitsch Tschaikowski zu einem weiteren Seestück: „Der Sturm“ nach dem gleichnamigen Drama von William Shakespeare. Auch hier wieder eine großartige tonmalerische Schilderung des Meeres und des Sturms, der Prosperos Schiff am Riff der Zauberinsel zerschellen lässt.

Ein Frühwerk Richard Wagners ist die unvollendet gebliebene Sinfonie in E-Dur, komponiert im Jahr 1834. Sie ist deutlich Ludwig van Beethoven verpflichtet und erinnert an die Klangwelt von Wagners erster Oper „Die Feen“. Im feierlichen und eigentümlich schwebenden Vorspiel zu Wagners letzter Oper „Parsifal“ spielt das Gralsmotiv eine prominente Rolle. Es geht zurück auf das „Dresdner Amen“, eine liturgische Melodie, die Wagner als Schüler in den Gottesdiensten der Dresdner Kreuzschule kennenlernte. Vielleicht inspirierte ihn hier aber mal wieder Felix Mendelssohn Bartholdy, der die einprägsame Klangfigur des Dresdner Amen vor Wagner in seiner „Reformationssinfonie“ zitierte.

Termine (Neuhaussaal)

Mo, 09.10.2017, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K1

Do, 12.10.2017, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K2

Einführungen jeweils um 19.00 Uhr im Foyer Neuhaussaal

Spielstätte Neuhaussaal
Premiere 09.10.2017

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