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2. Sinfoniekonzert

Mit Werken von Francis Poulenc, Johann Pachelbel, Johann Sebastian Bach und Igor Strawinsky

Francis Poulenc (1899-1963)
Suite française d'après Claude Gervaise FP 80

Johann Pachelbel
(1653-1706)
Kanon und Gigue D-Dur

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066

Igor Strawinsky (1882-1971)
Konzert für Kammerorchester in Es-Dur
„Dumbarton Oaks“

Inspiriert von Tänzen des französischen Renaissancekomponisten Claude Gervaise komponierte Francis Poulenc 1935 eine Schauspielmusik zum Historiendrama „Königin Margot“, die er später zu einer Konzertsuite zusammenfasste. Nadia Boulanger hatte Poulenc auf Gervais aufmerksam gemacht und mit ihrer Anregung wie so häufig ins Schwarze getroffen: Poulenc gelang eine höchst reizvolle Bearbeitung der Originaltänze aus dem 16. Jahrhundert, die er auf originelle Weise in das musikalische Idiom seiner Gegenwart übertrug. Für wen und warum Johann Pachelbel seinen einzigen Kanon komponierte, ist unbekannt. Fest steht, dass dieses verhältnismäßig kleine Stück Musik zu seinem populärsten Werk werden sollte. Bis heute zählt Pachelbels „Kanon“ zu den unverwüstlichen Klassikhits, wird – warum auch immer – besonders gern zur Weihnachtszeit aufgeführt und findet sich auf unzähligen Barockmusik-Samplern. Vergessen wird allerdings meistens, dass dieses „one-hit-wonder“ nicht als Einzelstück geschrieben wurde: Pachelbel lässt seinem „Kanon“ eigentlich eine temperamentvolle „Gigue“ folgen, ein ursprünglich aus Frankreich stammender Tanz im raschen 6/8-Takt, der dem Publikum nicht vorenthalten werden sollte. Die vier Orchestersuiten gehören zu den beliebtesten Werken Johann Sebastian Bachs. Gravität und Grazie charakterisieren bereits die erste Suite in C-Dur, in der sich französischer und italienischer Stil auf das Kunstvollste vermischen. Als „kleines Werk im Stil der Brandenburger Konzerte“ bezeichnete Igor Strawinsky sein Konzert für Kammerorchester Es-Dur. Es entstand 1937 / 1938 im Auftrag der amerikanischen Kunstmäzene Robert und Mildred Bliss, die Strawinsky aus Anlass ihres 30-jährigen Hochzeitstages um ein Werk baten. Das Ehepaar, das in der Nähe von Washington D.C. lebte, lud den Komponisten auch zu sich nach Hause ein. Strawinsky war tief beeindruckt vom Anwesen „Dumbarton Oaks“, besonders von der klassizistischen Architektur des Landhauses, und machte den herrschaftlichen Landsitz kurzerhand zum Namensgeber seines neobarocken Kammerkonzerts.

Termine (Neuhaussaal)

Do, 05.11.2020, 19:30

Preise B | freier Verkauf

Fr, 06.11.2020, 19:30

Preise B | freier Verkauf

Sa, 14.11.2020, 19:30

Preise B | freier Verkauf

Karten können Sie sowohl über das Formular, als auch an der Theaterkasse am Bismarckplatz bzw. im Alten Rathaus bei der Tourist-Information oder telefonisch unter 0941 / 507 2424 reservieren.

Besetzung

Spielstätte Neuhaussaal
Premiere 05.11.2020

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