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2. Sinfoniekonzert

Mit Werken von Niels Wilhelm Gade, Edward Elgar und Felix Mendelssohn Bartholdy

Niels Wilhelm Gade (1817–1890)
„In the Highlands“ – Konzertouvertüre op. 7

Edward Elgar (1857–1934)
Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85
Violoncello Joanna Sachryn

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 („Italienische“)

Zu seinen Lebzeiten war der heute vielen nicht mehr geläufige dänische Komponist Niels Wilhelm Gade erfolgreicher als Johannes Brahms, Antonin Dvořák oder Anton Bruckner. Seinen 200. Geburtstags im Jahr 2017 feiern Dänen und Deutsche gleichermaßen, denn Gade war sozusagen ein kultureller Botschafter zwischen beiden Ländern. Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann schätzten und bewunderten den sympathischen Kollegen. Ab 1844 wirkte Gade in Leipzig, wo er 1847 Mendelssohn als Gewandhauskapellmeister ablöste. Doch im Zuge des deutsch-dänischen Krieges verließ der Komponist Deutschland und kehrte für immer in seine Heimat zurück.

Edward Elgars Cellokonzert ist ein Werk des Abschieds. Krankheit und die Gräuel des Ersten Weltkriegs lasteten zur Zeit der Komposition schwer auf Elgar, der seine geliebte Welt, die des British Empire, zugrunde gehen sah. Romantischer Elan prägt die vier Sätze des Konzerts, das mit seiner teils aufbegehrenden, teils resignativen Zwiesprache zwischen Solist und Orchester berührt. Joanna Sachryn, Solocellistin des Philharmonischen Orchesters Regensburg, ist auch als Solistin und Kammermusikerin in Europa, Südamerika und Asien zugleich erfolgreich. So musiziert sie im Duo mit dem Pianisten Paul Rivinius, im Kölner Klaviertrio und mit Kollegen der Wiener Philharmoniker im Wiener Cello Ensemble 5+1. Prägende Lehrer waren Gerhard Mantel in Frankfurt am Main, William Pleeth in London sowie Mstislav Rostropovich und Daniil Shaffran. Entscheidende Anregungen erhielt sie außerdem durch die Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt im Chamber Orchestra of Europe. Heute unterrichtet Joanna Sachryn selbst als Professorin an der renommierten Tongji Universität in Shanghai.

In England liebte man seine Musik und Queen Victoria zählte zu seinen größten Fans. Felix Mendelssohn Bartholdy seinerseits reiste ebenfalls gerne über den Ärmelkanal, etwa im Jahr 1833 zur Uraufführung seiner 4. Sinfonie, die mit überwältigendem Erfolg in London stattfand. Die wesentlichen Ideen zur sogenannten „Italienischen“, die im Auftrag der Philharmonic Society of London entstand, erhielt der Komponist 1830/1831 auf seiner großen Bildungsreise durch Italien.

Termine (Neuhaussaal)

Mo, 13.11.2017, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K1

Do, 16.11.2017, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K2

Besetzung

Dirigent Peter Tilling

Einführungen um 19 Uhr

Spielstätte Neuhaussaal
Premiere 13.11.2017

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