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3. Kammerkonzert – Weihnachtskonzert

Mit Werken von Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel, Jacques-Martin Hotteterre und Johann Sebastian Bach

Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Concerto à 4 in a-Moll TWV 43
Altblockflöte Susanne Hoffmann
Barockoboe Anne Dufresne
Barockvioline Ulrich Gieseke
Barockvioloncello Cornelie Bergius
Cembalo Günther Kronseder

Georg Friedrich Händel (1685–1769)
Concerto à 4 d-Moll
Altblockflöte Susanne Hoffmann
Barockvioline Ulrich Gieseke
Barockvioloncello Cornelie Bergius
Cembalo Günther Kronseder

Jacques-Martin Hotteterre (1674–1763)
Suite F-Dur für Oboe und Basso continuo
Barockoboe Anne Dufresne
Violoncello Arnold Thelemann
Cembalo Günther Kronseder

Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Concerto e- Moll für Blockflöte, Traversflöte, Streicher und Basso Continuo
Blockflöte Verena Kronseder
Traversflöte Michael Kämmle
Violine Uli Gieseke und Nils Ahlbrecht
Viola Johanna Weighart
Cello Tomasz Skweres
Kontrabass Frank Wittich
Cembalo Günther Kronseder

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068,
In einer Bearbeitung von E. Weinzierl, E. Wächter, G. Damkier
Flöte und Piccolo Izabela Brown, Mathilde Leleu, Zsofia Scheuring, Nastassja Zalica
Flöte Madlen Poguntke, Mireille Vicogne
Altflöte Arnold Thelemann
Bassflöte Gabriella Damkier

Festliche Musik des norddeutschen und französischen Barock steht auf dem Programm des diesjährigen Weihnachtskammerkonzerts.
Den Auftakt macht Georg Philipp Telemanns a-Moll-Konzert für Altblockflöte, Oboe, Violine und Basso continuo, das eine reiche Palette an atmosphärischen und virtuosen Farben entfaltet, etwa wenn sich im Finale eine polnische Tanzmelodie in einen höchst effekvollen virtuosen Kehraus verwandelt. Ein kunstvolles Zusammentreffen zwischen der traditionsreichen barocken Blockflöte und der „neuen“ Traversière ist in Telemanns Doppelkonzert in e-Moll zu erleben. Mit seinem Komponistenkollegen Georg Friedrich Händel verband Telemann eine lebenslange Freundschaft. Vielleicht war das Concerto à 4 in d-Moll sogar eine Gemeinschaftsarbeit zwischen beiden Komponisten. Der getragene Kopfsatz ist jedenfalls eine Variante von Händels frühem g-Moll-Oboenkonzert, während die schnellen Sätze Telemann‘schen Esprit zu atmen scheinen.
Telemann, Händel und Johann Sebastian Bach gehörten zu den „dreyen musicalischen Meistern, die heute zu Tage unserm Vaterlande Ehre machen“ befand schon Gottsched. Bis heute reizen die Werke aller drei Barockkomponisten zu Bearbeitungen, ganz besonders die von Bach. Seine festliche Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068 erklingt in einem reizvollen Arrangement für Flöten-Ensemble. Dieses fördert ungeahnte Zweitbegabungen unter den Musikern des Philharmonischen Orchesters zutage, wenn neben Solo-Flötistin Gabriella Damkier sowie ihren Kolleginnen Mathilde Leleu und Nastassja Zalica auch Cellist Arnold Thelemann zur Flöte greift. Der Flötenvirtuose Jacques-Martin Hotteterre komponierte fast ausschließlich für den französischen Sonnenkönig Ludwig XIV und dessen Nachfolger. Stolz bezeichnete er sich als „Flûte de la Chambre du Roy“. Mit seinen Sonaten und besonders seinen kunstvollen Suiten erlangte Hotteterre, genannt „Le Romain“, auch über den Hof von Versailles und die Grenzen Frankreichs hinweg große Berühmtheit.

Termine (Neuhaussaal)

So, 09.12.2018, 20:00

Preis 15,50 € | freier Verkauf | Abo KK

Spielstätte Neuhaussaal

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