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3. Kammerkonzert – Weihnachtskonzert

Mit Werken von Haydn, Ravel, Castello, Picchi, Uccellini und Fontana

Josef Haydn (1732–1809)
Divertimento Nr. 113 für Baryton, Viola und Bass
Baryton Verena Kronseder
Viola Johanna Weighart
Wiener Kontrabass Frank Wittich

Maurice Ravel (1875–1937)
Sonate für Violine und Violoncello
Violine Yui Iwata-Skweres
Violoncello Tomasz Skweres

Dario Castello (1590–1644)
Sonata decima
Violine Alessandro Calzavara und Ulrich Gieseke
Violoncello Cornelie Bergius
Cembalo Günther Kronseder

Giovanni Picchi (um 1600)
Canzon quarta, Canzon quinta
Marco Uccellini (1603–1680)
Correnti ed Arie
Giovanni Fontana (1571–1630)
Sonata ottava
Blockflöte Susanne Hoffmann
Violine Ulrich Gieseke
Violoncello Cornelie Bergius
Cembalo Günther Kronseder

Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Tripelkonzert TWV 53:E1 für Viola d’Amore, Oboe d’Amore und Flauto traverso
Viola d’Amore Johanna Weighart
Oboe d’Amore Elisabeth Grümmer
Traversflöte Petra Asztalos
Barockviolinen Ulrich Gieseke, Nils Ahlbrecht
Viola Katharina Hippert
Violoncello Arnold Thelemann
Kontrabass Frank Wittich
Cembalo Markus Rupprecht

Das diesjährige Weihnachtskammerkonzert beginnt mit einer Komposition für Baryton, Viola und Cello. Das Baryton, aus der Familie der Gambe stammend, war das Lieblingsinstrument von Joseph Haydns langjährigem Eisenstädter Dienstherrn Fürst Nikolaus I von Esterházy. Fürst Nikolaus, auch genannt der „Prachtliebende“, war nicht nur allgemein musikbegeistert, sondern selbst ein leidenschaftlicher Baryton-Spieler. Aus diesem Grund komponierte Haydn zahlreiche Werke für das heute kaum noch bekannte Instrument, darunter allein 125 Divertimentos für Baryton, Viola und Cello – viel „Schweiß und Mühe“ habe ihn diese Arbeit gekostet, gab der Komponist später zu. Dem Gedenken Claude Debussys widmete Maurice Ravel seine Sonate für Violine und Violoncello, die er selbst als Wendepunkt in seinem kompositorischen Schaffen bezeichnete und die 1922 in der Pariser Salle Pleyel uraufgeführt wurde. Von Paris nach Italien: Dort wurde 1600 nicht nur die Oper, sondern wenig später auch die „Sonata“ erfunden, aus der sich ein umfangreiches Repertoire an virtuoser Violinliteratur entwickelte. Dario Castellos „Sonata decima“ ist ein charakteristisches Beispiel für den bald auch europaweit beliebten neuen virtuosen Stil „made in Italy“. Mit Werken von Marco Uccelini und Giovanni Fontana erklingen weitere musikalische Perlen des italienischen Frühbarock. Während seiner drei Jahre als Musikdirektor in Sorau lernte Georg Philipp Telemann die polnische Volksmusik kennen und schätzen. Dies wird hörbar im Tripelkonzert für Viola d‘Amore, Oboe d‘Amore und Traversflöte, das u. a. geprägt ist von Tanzrhythmen und musikantischem Überschwang.

Termine (Neuhaussaal)

So, 10.12.2017, 20:00

Preis 15,50 € | freier Verkauf | Abo KK

Spielstätte Neuhaussaal

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