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3. Sonatenabend

Mit Werken von Franz Schubert, Maurice Ravel und Astor Piazzolla

Franz Schubert (1797-1828)
Klaviertrio Nr. 2 Es-Dur, Op. 100 (D 929)

Maurice Ravel (1875 – 1937)
Klaviertrio a-Moll

Astor Piazzolla (1921 – 1992)
„Las cuatro estaciones porteñas“
(Vier Jahreszeiten einer Hafenstadt)

Ein Jahr nach dem Tod seines Vorbilds Beethoven wurde Franz Schuberts Trio in Es-Dur op. 100 D 929 in einem von Schubert veranstalteten „Privatkonzert“ am 26. März 1828 in Wien öffentlich zur Aufführung gebracht. Der Ausdruck tiefgreifender Gefühlsregungen bestimmt das romantische Werk, das in seiner umfangreichen Struktur nahezu sinfonische Ausmaße erreicht. Maurice Ravel komponierte sein Trio a-Moll für Violine, Violoncello und Klavier im Jahr 1914. Ganz im Sinne der l´art pour l´art scheint es die Schrecken des gerade begonnenen Ersten Weltkrieges durch die Hinwendung zu zeitlich und räumlichen weit entfernten Orten bewusst auszublenden. So nimmt der zweite Satz, Pantoum, Bezug auf die malaiische Dichtung, wohingegen die Passacaglia des dritten Satzes die Formenwelt des Barock beschwört. Astor Piazzollas „Las cuatro estanciones porteñas“ gilt als eine Hommage an Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ ebenso wie an den Tango. Die vier Stücke, welche dem Verlauf der Jahreszeiten in Buenos Aires musikalisch nachspüren, verfasste der argentinische Komponist in den Jahren 1965 bis 1970. In den 1960er Jahren entwickelte Piazzolla nach einem zweijährigen Aufenthalt in New York – der Stadt, in der er aufgewachsen war – seine Form des Tango Nuevo in Buenos Aires weiter, die aus der Mischung kosmopolitischer und genuin argentinischer Elemente hervorgeht.

Termine (Foyer Neuhaussaal)

So, 15.12.2019, 20:00

Preis 15,50 € | freier Verkauf

Besetzung

  • Violine Sándor Galgózci
  • Violoncello Armand Fauchère
  • Klavier István Koppányi
Spielstätte Foyer Neuhaussaal

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