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4. Sinfoniekonzert

HEITER IM TON

Mit Werken von Joseph Haydn, Dmitri Schostakowitsch, Giya Kancheli und Igor Strawinsky

Joseph Haydn (1732 – 1809)
Sinfonie Nr. 7 C-Dur Hob I:7 „Le midi“
(Der Mittag)


Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2
F-Dur op. 102

Giya Kancheli (1935 – 2019)
„Midday Prayers“ für 19 Instrumentalisten,
Knabenstimme und Soloklarinette


Igor Strawinsky (1882 – 1971)
Sinfonie in C

Mit vier begann er Klavier zu spielen und debütierte im Alter von acht Jahren mit dem Royal Philharmonic Orchestra. Beim Üben muss schon mal eine Klaviersaite ihr Leben lassen und ja, der britische Starpianist Freddy Kempf, der als Solist und Kammermusiker auf den großen Konzertpodien weltweit zu Hause ist, hat – wenn auch sehr entfernte – verwandtschaftliche Beziehungen zu Wilhelm Kempff. Das Wichtigste aber ist: Im vierten Sinfoniekonzert wird Freddy Kempf mit dem zweiten Klavierkonzert von Dmitri Schostakowitsch im Regensburger Neuhaussaal zu erleben sein. Das so anspruchsvolle wie heitere Werk schrieb Schostakowitsch für seinen Sohn Maxim, der behauptete es sei „vollkommen durchdrungen von jugendlicher Dreistigkeit“.

Im eher noch jugendlichen Alter von 29 Jahren komponierte Joseph Haydn einen Sinfonienzyklus über die Tageszeiten, aus dem die Sinfonie Le midi (Der Mittag) erklingt. Gerade frisch als Kapellmeister in Diensten der Fürsten Esterházy, die über ein ausgezeichnetes Orchester verfügten, servierte Haydn seinen neuen Arbeitgebern mit Le midi ein mehrsätziges sinfonisches Mittagsmenu vom Feinsten und gab den Musikern reichlich Anlass zu virtuoser Brillanz.

In seine ganz eigene musikalische Welt entführt der georgische Komponist Giya Kancheli die Zuhörer:innen mit den 1990 komponierten Midday Prayers für Kammerorchester, Knabenstimme und Klarinette. Von geradezu theatralischer Religiosität sind diese „Tagesgebete“, in denen die von Michael Wolf gespielte Solo-Klarinette für farbige Akzente sorgt. Heiter im Ton endet das Programm mit der eingängigen Sinfonie in C von Igor Strawinsky, deren „klassischer Geist“ unüberhörbar ist.

Die letzten beiden Sätze des Werks entstanden in den USA, wohin Strawinsky aus Russland vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs geflohen war.

Termine (Neuhaussaal)

Do, 17.02.2022, 19:30

Preise B | freier Verkauf

Mo, 21.02.2022, 19:30

Preise B | freier Verkauf

Kartenwünsche werden über unser Bestellformular jederzeit angenommen und mit Beginn des jeweiligen Vorverkaufs bearbeitet.

Besetzung

Klavier Freddy Kempf
Klarinette Michael Wolf

Mit dem Philharmonischen Orchester Regensburg

Dirigent Tom Woods

Einführungen um 19 Uhr

Spielstätte Neuhaussaal
Premiere 17.02.2022

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