Skip to main content

4. Sinfoniekonzert

Mit Werken von Paul Hindemith, Gabriel Prokofiev, Carl Orff und Ernst Krenek

Paul Hindemith (1895 – 1963)
„Nobilissima visione“ Suite für Orchester
nach der gleichnamigen Tanzlegende

Gabriel Prokofiev (*1975)
Concerto for Turntables and Orchestra
DJ Mr Switch

Carl Orff (1895 – 1982)
Entrata für Orchester nach William Byrd „The Bells“

Ernst Krenek (1900 – 1991)
Sinfonie Nr. 1 op. 7 (in einem Satz)

Im Mai 1937 reiste Paul Hindemith nach Florenz, wo er den russischen Tänzer und Choreographen Léonide Massine traf. Massine hatte Hindemith um Musik für ein neues Ballett gebeten. Als Hindemith in der Kirche Santa Croce Fresken Giottos sah, die das Leben des Heiligen Franziskus darstellten, war der geeignete Stoff gefunden. Nach der Londoner Uraufführung von „Nobilissima visione“ (Edelmütige Einsicht) stellte Hindemith aus dem Tanzstück eine dreisätzige Orchestersuite zusammen, sodass die archaischstrenge, aber auch höchst sinnliche Musik des Balletts nun auch im Konzertsaal erklingen konnte.
Seinen berühmten Großvater Sergej Prokofjew hat der Komponist, Produzent und DJ Gabriel Prokofiev nicht mehr kennengelernt. Nach seinem Kompositionsstudium wandte sich der gebürtige Londoner zunächst auch nicht der Klassik zu, sondern produzierte Dance und HipHop. 2003 kehrte er zu seinen klassischen Wurzeln zurück, da er in seiner Arbeit die reichen Klangfarben des Sinfonieorchesters vermisste. Seither mischt Prokofiev in seinen Werken höchst erfolgreich klassische mit populärer Musik. Derzeit arbeitet er an seiner ersten Oper „Elizabetta“, ein Auftragswerk des Theaters Regensburg. Ein willkommener Anlass, auch im Sinfoniekonzert ein Werk Prokofievs zu präsentieren. Sein erstes „Konzert für Turntables und Orchester“ wurde 2011 bei den BBC Proms mit großem Erfolg uraufgeführt. Solist war damals der in der Szene legendäre und vielfach preisgekrönte DJ Mr Switch, der auch im Velodrom an den Plattenspielern stehen wird.
In seiner „Entrata“ instrumentierte Carl Off im Jahre 1928 „The Bells“, ein Virginalstück des englischen Renaissancekomponisten William Byrd. Uraufgeführt wurde das Werk durch den Dirigenten Hermann Scherchen, der 1921 auch die erste Sinfonie von Ernst Krenek aus der Taufe hob. Das Konzert mit den Berliner Philharmonikern sollte für den fünfundzwanzigjährigen Krenek zu einem Triumph werden: „Nach dieser Symphonie weiß die musikalische Welt, dass der Name Ernst Kreneks fortan einen besonderen
Klang haben wird.“ (Walter Schrenk)

Termine (Velodrom)

Do, 28.02.2019, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K1, K2

Besetzung

Dirigent Chin-Chao Lin


Einführung um 19.00 Uhr

Spielstätte Velodrom
Premiere 28.02.2019

Sie verlassen jetzt die Seiten von Theater Regensburg. Bitte beachten Sie, dass Sie auf eine Seite gelangen, für deren Inhalt wir nicht verantwortlich sind und für die unsere Datenschutzerklärung nicht gültig ist. Wenn Sie damit einverstanden sind, klicken Sie bitte auf "Einverstanden", ansonsten auf "Abbrechen".

Einverstanden