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5. Kammerkonzert

Mit Werken von Ernst Kutzer, Alexander von Zemlinsky, Allan Stephenson und Pēteris Vasks

Ernst Kutzer (1918-2008)
Sonate II für Violine und Klavier
Violine Sándor Galgóczi
Klavier Anton Schleicher

Alexander von Zemlinsky (1871-1942)
Streichquartett Nr. 1 op. 4 A-Dur
Violine Alessandro Calzavara, Ekaterina Reshetnyak
Viola Katharina Hippert
Violoncello Arnold Thelemann

Allan Stephenson (*1949)
Fagott-Trio
Fagott Ralf Müller, Laurens Zimpel, Katrin Hoischen-Müller

Pēteris Vasks (*1946)
Klavierquartett
Violine Brunhild Haida
Viola Caroline Dieluweit
Violoncello Wolfgang Nüsslein
Klavier Christine Lindermeier

Komponist, Kirchenmusiker, Chorleiter, Dirigent – Musik war alles im Leben von Ernst Kutzer. Im Brotberuf Lehrer, blieb der 1918 in München Geborene als Erwachsener der Oberpfalz treu und wohnte zuletzt in Pentling, wo er im Alter von neunzig Jahren verstarb. Für sein künstlerisches Schaffen hochgeehrt, hinterließ der Schüler von Joseph Haas ein höchst facettenreiches kompositorisches Werk. Obwohl er sich hauptsächlich einer romantischen Schreibweise verpflichtet fühlte, zeigte er sich immer offen für andere Strömungen, etwa, wenn er in seiner Sonate II aus dem Jahr 1976 mit zwölftöniger Schreibweise experimentierte.
An der Schwelle zum 20. Jahrhundert komponierte der 25jährige Alexander Zemlinsky sein erstes Streichquartett, das noch ganz traditionellen Formregeln folgt und in seinem romantischen Tonfall stark an Johannes Brahms erinnert.
Fagotte treten nicht häufig im Ensemble auf – da ist das Fagott-Trio des englischen Komponisten Allan Stephenson eine erfrischende Ausnahmeerscheinung. Stephenson, der sich in seinen Kompositionen einer gemäßigten Moderne verpflichtet fühlt, befolgt auch in diesem Werk seine künstlerische Hauptdevise: „Musik sollte immer sowohl den Interpreten wie auch dem Publikum Freude bereiten.“
Der in Riga lebende Pēteris Vasks zählt heute zu den bekanntesten Komponisten aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Sein Klavierquartett, komponiert in den Jahren 2000 / 2001, umfasst sechs kontrastierende Sätze, in denen Vasks ohne Scheu auf traditionelle Techniken und Stilmittel zurückgreift und gleichzeitig seinen ganz eigenen, unverkennbaren Ton entwickelt.

Termine (Foyer Neuhaussaal)

So, 10.03.2019, 20:00

Preis 15,50 € | freier Verkauf | Abo KK

Spielstätte Foyer Neuhaussaal

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