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5. Sinfoniekonzert

Mit Werken von Modest Mussorgski, Sergei Rachmaninow und Nikolai Rimski-Korsakow

Modest Mussorgski (1839 – 1881)
„Eine Nacht auf dem kahlen Berge“
Bearbeitung von Nikolai Rimski-Korsakow

Sergei Rachmaninow (1873 – 1943)
Rhapsodie über ein Thema
von Niccolò Paganini
op. 43

Nikolai Rimski-Korsakow (1844 – 1908)
„Scheherazade“ op. 35

Opulent besetzte Werke russischer Komponisten erwarten das Regensburger Publikum im diesjährigen Velodrom-Konzert.
Über seine Orchesterphantasie „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“, die eine wilde Johannisnacht samt Hexensabbath und Teufelsanbetung schildert, äußerte Modest Mussorgski: „Form und Charakter meines Werkes sind russisch und originell. Die allgemeine Stimmung ist heißblütig und ausschweifend“.

Wie Mussorgski in seiner diabolischen Orchesterphantasie, so zitiert auch Sergei Rachmaninow in seiner „Paganini-Rhapsodie“ die mittelalterliche „Dies irae“-Sequenz aus der Totenmesse. Das Werk ist Rachmaninows letzte Komposition für Solo-Klavier und „tatsächlich ziemlich schwierig“, wie der Komponist bekannte, der 1934 selbst die Uraufführung spielte, begleitet vom Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Leopold Stokowski. Als Thema seiner Rhapsodie legte Rachmaninow Paganinis berühmte Violin-Caprice zugrunde. Das einstige Bravourstück des italienischen „Teufelsgeigers“ regte schon Liszt und Brahms zu Kompositionen an.

Ebenso wie Modest Mussorgski so war auch der mit ihm befreundete Nikolai Rimski-Korsakow Teil des „Mächtigen Häufleins“. Beinahe alle Mitglieder dieser Komponistenvereinigung waren keine professionellen Musiker. So fuhr auch Rimski-Korsakov zunächst als Marineoffizier zur See, bevor er in Petersburg zum Professor für Komposition und Instrumentation ernannt wurde. In den Jahren 1887 und 1888 entstand seine sinfonische Suite „Scheherazade“. Der Titel des Werks verweist auf die Rahmenhandlung der „Geschichten aus 1001 Nacht“. Der schönen Scheherazade gelingt es durch ununterbrochenes und überaus brillantes Erzählen, den verbitterten Sultan Schahriar davon abzubringen, sie nach Vollzug der gemeinsamen Hochzeitsnacht töten zu lassen. Rimski-Korsakow verleiht Scheherazade durch eine Solovioline mit exotisch-sinnlichen Melodien eine eigene Stimme.
Seine glänzende Instrumentierungskunst macht aus der gesamten Suite ein Paradestück für Orchester, das zahlreichen virtuosen Solisten ein Podium bietet.

Termine (Velodrom)

Do, 02.04.2020, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abos K1, K2, KT

Besetzung

Dirigent Chin-Chao Lin

Einführungen jeweils um 19.00 Uhr

Spielstätte Velodrom
Premiere 02.04.2020

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