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5. Sinfoniekonzert

Mit Werken von Johann Sebastian Bach / Anton Webern, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert

Johann Sebastian Bach (1685-1750) /
Anton Webern (1883–1945)
Fuga (2. Ricercata) zu sechs Stimmen aus
„Das Musikalische Opfer“ BWV 1079

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Molto Allegro
Andante
Menuetto: Allegretto – Trio
Finale: Allegro assai

Franz Schubert (1797–1828)
Ballettmusik Nr. 2 G-Dur aus der Schauspielmusik zu
„Rosamunde, Fürstin von Zypern“ (D 797)

Franz Schubert (1797–1828)
Sinfonie Nr. 2 B-Dur D 125
Largo – Allegro vivace
Andante
Menuetto: Allegro vivace
Presto vivace


Anton Webern gehörte zu den bedeutendsten und konsequentesten Vertretern der von Arnold Schönberg begründeten Zweiten Wiener Schule. Promoviert hat er 1906 über den Renaissance-Komponisten Heinrich Isaac. Auch später beschäftigte sich Webern, der rigorose Avantgardist, immer wieder ausführlich mit den alten Meistern. In den 1930er Jahren verpackte er die „Fuga a 6 voci“ aus Bachs „Musikalischem Opfer“ in ein neues Klanggewand, indem er das Werk für Kammerorchester instrumentierte..

Für welchen Anlass Wolfgang Amadeus Mozarts letzte drei Sinfonien entstanden, ist bis heute unbekannt. Nur neun Wochen soll es gedauert haben, bis die große Trias vollendet war, zu der die Sinfonie in g-Moll KV 550 gehört. Eine reife Leistung in schweren Zeiten: Mozart quälten große Geldsorgen und in Briefen ist die Rede von „schwarzen Gedanken“. Dazu passt der düstere Tonfall g-Moll-Sinfonie, der Tonart pour le triste, wie sie der Philosoph Jean-Jacques Rousseau charakterisierte.

Franz Schubert komponierte seine Sinfonie Nr. 2 in B-Dur im Alter von siebzehn Jahren. Stilistisch bewegt sich das Jugendwerk in der Nähe Mozarts, Beethovens und Haydns, doch beginnt die Wiener-Klassik-Fassade bereits zu bröckeln. Schuberts Welt tut sich auf, etwa wenn er simpel-eingängig klingende Themen überraschend wieder aufgreift und in ein völlig neues Klanglicht taucht. Seinen unverwechselbaren Tonfall entfaltete Schubert dann in der Musik, die er 1823 zu Helmina von Chézys romantischem Schauspiel „Rosamunde“ komponierte.

Termine (Neuhaussaal)

Do, 22.03.2018, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K2

Mo, 26.03.2018, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K1

Besetzung

Einführungen jeweils um 19.00 Uhr

Spielstätte Neuhaussaal
Premiere 22.03.2018

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