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5. Sinfoniekonzert

Mit Werken von Anton Webern, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert

Anton Webern (1883–1945)
Fuga (2. Ricercata) a 6 voci

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Franz Schubert (1797–1828)
Ballettmusik Nr. 2 G-Dur
aus „Rosamunde“

Franz Schubert (1797–1828)
Sinfonie Nr. 2 B-Dur D 125

Anton Webern gehörte zu den bedeutendsten und konsequentesten Vertretern der von Arnold Schönberg begründeten Zweiten Wiener Schule. Promoviert hat er 1906 über den Renaissance-Komponisten Heinrich Isaac. Auch später beschäftigte sich Webern, der rigorose Avantgardist, immer wieder ausführlich mit den alten Meistern. In den 1930er Jahren verpackte er die „Fuga a 6 voci“ aus Bachs „Musikalischem Opfer“ in ein neues Klanggewand, indem er das Werk für Kammerorchester instrumentierte: „Ich möchte diese Musik endlich zugänglich machen, indem ich durch meine Bearbeitung darstelle, wie ich sie empfinde. Das war der Grund meines gewagten Unternehmens.“ (Webern an Hermann Scherchen)

Für wen oder für welchen Anlass Wolfgang Amadeus Mozarts letzte drei Sinfonien entstanden, ist bis heute unbekannt. Nur neun Wochen soll es gedauert haben, bis sie vollendet waren. Eine reife Leistung in schweren Zeiten: Mozart quälten große Geldsorgen, in Briefen an seinen Freimauerer-Bruder Puchberg ist die Rede von „schwarzen Gedanken“. Dazu passt der düstere Tonfall dieser  Sinfonie in g-Moll, der Tonart pour le triste, wie sie der Philosoph Jean-Jacques Rousseau  charakterisierte. Doch ist Düsternis nicht der allein vorherrschende Charakter des Werks. So meinte  Robert Schumann in Mozarts großer g-Moll-Sinfonie „griechisch schwebende Grazie“ zu vernehmen.

Franz Schubert war trotz des schwerwiegenden Erbes der Wiener Klassik ein ausgesprochen frühreifer Sinfoniker. Seine Sinfonie Nr. 2 in B-Dur komponierte er im Alter von siebzehn Jahren. Stilistisch bewegt sich das Jugendwerk in der Nähe Mozarts, Beethovens und Haydns. Doch die Wiener-Klassik-Fassade beginnt bereits zu bröckeln und Schuberts Welt tut sich auf, etwa wenn er simpel-eingängig klingende Themen überraschend wieder aufgreift und in ein völlig neues Klanglicht taucht. Seinen  unverwechselbaren Tonfall entfaltete Schubert in der Musik, die er 1823 zu Helmina von Chézys romantischem Schauspiel „Rosamunde“ komponierte. Das Stück fiel zwar mit Pauken und Trompeten durch, Schuberts Musik jedoch wurde gefeiert und gehört bis heute zu seinen populärsten Kompositionen überhaupt.

Termine (Neuhaussaal)

Do, 22.03.2018, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K2

Mo, 26.03.2018, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K1

Besetzung

Dirigent Christopher Lichtenstein

Einführungen um 19.00 Uhr

Spielstätte Neuhaussaal
Premiere 22.03.2018

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