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6. Kammerkonzert

Mit Werken von Brahms, Klein und Schostakowitsch

Johannes Brahms (1833–1897)
Trio für Viola, Violoncello und Klavier op. 114
Klavier Christine Lindermeier
Violoncello Wolfgang Nüßlein
Viola Caroline Dieluweit

Gideon Klein (1919–1945)
Streichtrio (Theresienstadt 1944)
Violine Yui Iwata-Skweres
Viola Hilmar Kupke
Violoncello Stefan Shen

Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)
Klavierquintett g-Moll op. 57
Violine Dong-Ae Han und Yui Iwata-Skweres
Viola Břetislav Hera
Violoncello Tomasz Skweres
Klavier Levente Török

Eigentlich hatte der 57-jährige Johannes Brahms im Jahr 1891 bereits mit dem Komponieren abgeschlossen, als er in Meiningen das Spiel des Klarinettisten Richard Mühlfeld hörte. Fasziniert von Mühlfelds gesanglichem Ton und seiner einzigartigen Phrasierungskunst schrieb Brahms daraufhin mehrere Werke für Klarinette, darunter das melancholisch gefärbte Trio op. 144, für das der Komponist eine alternative Besetzung mit Viola vorsah.
Gideon Klein, der hochbegabte tschechische Pianist und Komponist mit jüdischen Wurzeln, wurde im Dezember 1941 nach Theresienstadt deportiert. Doch selbst in Gefangenschaft hörte er nicht auf zu unterrichten, Klavier zu spielen und zu komponieren. In Theresienstadt entstand u. a. das Trio für Violine, Viola und Violoncello, das im Ton an Leoš Janáček erinnert und sich inspiriert zeigt von mährischen Volksliedern. Den dritten Satz des Werks beendete Klein am 7. Oktober 1944. Kurz darauf wurde er nach Auschwitz deportiert und kam schließlich in einem Außenlager ums Leben.
1940, noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, komponierte Dimitri Schostakowitsch sein Klavierquintett g-Moll op. 57, das barocke Stilformen mit neoklassizistischen Elementen verbindet. Bei der Uraufführung im Moskauer Konservatorium spielte das Beethoven-Quartett, Schostakowitsch selbst saß am Flügel. Der Konzertabend sollte zu einem der größten Erfolge im Leben des Komponisten werden.

Termine (Foyer Neuhaussaal)

So, 17.06.2018, 20:00

Preis 15,50 € | freier Verkauf | Abo KK

Spielstätte Foyer Neuhaussaal

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