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6. Sinfoniekonzert

Mit Werken von Charles Avison, Antonio Vivaldi und Astor Piazzolla

Charles Avison (1709–1770)
Concerto grosso Nr. 3 d-Moll
aus „12 Concertos in Seven Parts“ nach Cembalosonaten von Domenico Scarlatti (1685–1757)
Largo andante – Allegro spirituoso – Amoroso – Allegro

„Acht Jahreszeiten“
von Antonio Vivaldi und Astor Piazzolla

Antonio Vivaldi (1678 – 1741)
Concerto „La Primavera“ (Der Frühling) E-Dur op. 8/1 RV 269
Allegro – Largo e pianissimo sempre – Allegro
aus „Le quattro stagioni“ (Die vier Jahreszeiten)
Violinkonzerte op. VIII, 1 – 4

Astor Piazzolla (1921 – 1992)
Verano porteño (Sommer in Buenos Aires)
aus „Las cuatro estaciónes porteñas“ (Die vier Jahreszeiten in
Buenos Aires), arrangiert von Leonid Desyatnikov (*1955) für
Violine und Streichorchester

Antonio Vivaldi
Concerto „L’ Estate“ (Der Sommer) g-Moll op. 8/2 RV 315
Allegro non molto – Adagio – Presto

Astor Piazzolla
Otoño porteño (Herbst in Buenos Aires)

Antonio Vivaldi
Concerto „L’ Autunno“ (Der Herbst) F-Dur op. 8/3 RV 293 (1725)
Allegro – Adagio molto – Allegro

Astor Piazzolla
Invierno porteño (Winter in Buenos Aires)

Antonio Vivaldi
Concerto „L’ Inverno“ (Der Winter) f-Moll op. 8/4 RV 297 (1725)
Allegro non molto – Largo – Allegro

Astor Piazzolla
Primavera porteña (Frühling in Buenos Aires)

Der begabte Geiger Charles Avison, 1709 im englischen Newcastle upon Tyne geboren, hatte einst eine geniale Geschäftsidee: Er führte die damals in England beliebtesten italienischen Meister in eigenen Kompositionen zusammen und verwandelte Cembalo-Sonaten von Domenico Scarlatti in Concerti grossi für Streicher im Stil Arcangelo Corellis. Besonders außerhalb Londons, in der englischen Provinz, begeisterte er damit sein Publikum, das sich damals in einer Art Konzert-Fieber befand.

Eine ganz eigene Form des Konzerts entwickelte der Komponist Antonio Vivaldi, der als Violinvirtuose seine Zeitgenossen in Erstaunen versetzte. Großer Beliebtheit beim Publikum erfreuten sich seine Programmkonzerte, die „concerti con titoli“, zu denen auch die vier Violinkonzerte mit dem Beinamen „Le quattro stagioni“ zählen. Auf seiner Reise durch die Jahreszeiten entfacht Vivaldi meisterhaft eine ganze Palette von musikalischen Natur-Assoziationen. Die darüber hinaus hochvirtuosen Violinkonzerte gehören bis heute zu den populärsten Werken des Barock.

Über zweihundert Jahre später und viele Kilometer von Italien entfernt entstanden Astor Piazzollas „Vier Jahreszeiten in der Hafenstadt“. Gemeint ist natürlich die Hafenstadt von Buenos Aires, der Hauptstadt des argentinischen Tango. Piazzolla, der legendäre Bandoneonist und Begründer des Tango Nuevo, führte seine Jahreszeiten-Suite zum ersten Mal 1970 in einer Streicherbesetzung mit Klavier, elektrischer Gitarre und Bandoneon auf. Die vier Stücke arrangierte dann Leonid Desyatnikov im Auftrag des Geigers Gidon Kremer für eine Solovioline und Streichorchester.

Solist der insgesamt „Acht Jahreszeiten“ ist Josef Ziga. Der in Serbien geborene Geiger hat von jeher eine Vorliebe für anspruchsvolle Cross-over-Projekte und fühlt sich sowohl in Vivaldis als auch in Piazzollas musikalischer Welt zu Hause. Studiert hat Josef Ziga u.a. an der Musikhochschule in Belgrad bei Fern Rašković, einer Schülerin von David Oistrach. Der Preisträger diverser nationaler und internationaler Violin-Wettbewerbe ist seit 1994 Mitglied des Staatsorchesters Braunschweig, in dem er seit 1997 die Position eines stellvertretenden Konzertmeisters inne hat.

Termine (Neuhaussaal)

Mo, 14.05.2018, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K1

Do, 17.05.2018, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K2

Dirigentin Sibylle Wagner
Violine Josef Ziga

Einführungen um 19.00 Uhr

Spielstätte Neuhaussaal
Premiere 14.05.2018

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