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6. Sinfoniekonzert

Mit Werken von Johannes Brahms, Aribert Reimann und Leoš Janáček

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81

Aribert Reimann (*1936)
„Nahe Ferne“
Momente zu Ludwig van Beethovens
Klavierstück B-Dur WoO 60

Leoš Janáček (1854 – 1928)
Suite aus der Oper „Das schlaue Füchslein“

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73


Den „Riesen“ Beethoven im Nacken, dauerte es viele Jahre, bis Johannes Brahms seine erste Sinfonie vollendet hatte. Die Entstehung der zweiten vollzog sich hingegen im rasanten Tempo: In Pörtschach am idyllischen Wörthersee begann Brahms im Juni 1877 mit der Komposition: „Der Wörthersee ist ein jungfräulicher Boden, da fliegen die Melodien, dass man sich hüten muss, keine zu treten“. Schon am 30. Dezember desselben Jahres fand die überaus erfolgreiche Uraufführung seiner zweiten Sinfonie im großen Wiener Musikvereinssaal statt. Als Brahms 1880 die Ehrendoktorwürde der Universität Breslau verliehen bekommen sollte, komponierte er die Akademische Festouvertüre sowie eine „Trauerspiel-Ouvertüre“. Als Vorlage für seine Tragische Ouvertüre hatte Brahms kein bestimmtes Theaterstück im Sinn, sondern wollte das Tragische an sich musikalisch darstellen. Kein dramatischer Konflikt sondern würdiger Ernst prägt die kontrapunktisch höchst kunstvoll gearbeitete Komposition, in der sich das Orchester vorwiegend in dunklen Klangfarben präsentiert.

Eine Bildergeschichte in der Brünner Lokalzeitung inspirierte den naturliebenden Komponisten Leoš Janáček zu seiner Oper „Das schlaue Füchslein“, die er selbst als sein „bestes Werk“ bezeichnete. Um die einzigartige Atmosphäre des „tschechischen Sommernachtstraums“ in den Konzertsaal zu bringen, entstand bereits 1937 eine erste Suite, die später auf zwei Sätze erweitert wurde und auf diese Weise beide Akte der Oper instrumental zusammenfasst.

Als weiterer Beitrag zum Beethoven-Jahr 2020 steht die Komposition „Nahe Ferne“ auf dem Programm. Sie stammt von Aribert Reimann, einem der bedeutendsten und meistgespielten Komponisten der Gegenwart. Eine Klavierminiatur des späten Beethoven inspirierte Reimann im Jahr 2002 zu diesem Werk. Seine Absicht war es „ein Stück zu komponieren, bestehend aus neun kurzen Sätzen, in denen Fragmente des Beethoven-Stückes durchscheinen, zitiert werden oder durch Überlagerungen wieder verschwinden.“

Termine (Neuhaussaal)

Mo, 25.05.2020, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K1

Do, 28.05.2020, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K2

Besetzung

Dirigent Alexander Joel

Einführungen um 19.00 Uhr

Spielstätte Neuhaussaal
Premiere 25.05.2020

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