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7. Sinfoniekonzert

Mit Werken von Ludwig van Beethoven und Joseph Haydn

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Coriolan-Ouvertüre op. 62

Joseph Haydn (1732–1809)
Sinfonie Nr. 103 Es-Dur
(„mit dem Paukenwirbel“)

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73
Klavier Bernd Glemser

Obwohl das Trauerspiel „Coriolan“ längst von den Wiener Spielplänen verschwunden war, beschloss Ludwig van Beethoven im Jahr 1807, eine Ouvertüre zum Bühnenwerk seines Freundes, des Dichters Heinrich Joseph von Collin zu schreiben. Die innere Zerrissenheit des Feldherrn Coriolan, der aus verletztem Stolz seine Heimatstadt Rom belagert und sich schließlich das Leben nimmt, übersetzte Beethoven kongenial in einen musikalischen Konflikt, der hörbar mit dem Scheitern des tragischen Helden endet.

Joseph Haydn diente als Hofkapellmeister vierzig Jahre lang dem österreichischen Fürsten Nikolaus Estherházy. Nach dem Tod seines Dienstherrn war Haydn im Alter von 58 Jahren plötzlich frei. Johann Peter Salomon, Geiger, Komponist und Konzertveranstalter, witterte die Gunst der Stunde und reiste nach Wien, um den international renommierten Komponisten nach London einzuladen. Haydn  akzeptierte und wurde in London bereits zum zweiten Mal begeistert empfangen. Dort komponierte er die effektvolle Sinfonie „mit dem Paukenwirbel“, ein Meisterwerk, das durch farbige Instrumentation und die höchst ideenreiche Verarbeitung des thematischen Materials besticht.

Als Ludwig van Beethoven sein 5. Klavierkonzert schrieb, stand Napoleon mit seinen Truppen vor Wien. Die Kriegswirren belasteten die Bevölkerung schwer und hatten auch negative Auswirkungen auf Beethovens finanzielle Situation, da sein Mäzen, Erzherzog Rudolf, die Stadt verlassen musste. Bemerkenswert ist daher der heroisch-optimistische Ton des Werks, in dem es dem brillanten Pianisten Beethoven nicht um Tastendonner und virtuose Selbstdarstellung ging. Vielmehr ist der Solist eng in den betont „sinfonischen Gedanken“ des Konzerts eingebunden.

Schon in jungen Jahren machte der Pianist Bernd Glemser auf sich aufmerksam, indem er hintereinander alle Preise gewann, die es in der Klavierszene zu gewinnen gab. 1987 war er zudem erster Preisträger des Münchner ARD-Wettbewerbs. Heute gehört Bernd Glemser längst zur  pianistischen Weltspitze. Neben seiner regen Konzerttätigkeit hat er rund 35 CDs aufgenommen, darunter eine erst vor wenigen Jahren entstandene Gesamteinspielung aller fünf Klavierkonzerte Beethovens.

Termine (Neuhaussaal)

Mo, 02.07.2018, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K1

Do, 05.07.2018, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K2

Einführungen um 19.00 Uhr

Spielstätte Neuhaussaal
Premiere 02.07.2018

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