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7. Sinfoniekonzert

Mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Antonín Dvorák, Giovanni Gabrieli und Peter Tschaikowski

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
„Serenata notturna“ in D-Dur KV 239

Antonín Dvorák
(1841 – 1904)
Serenade d-Moll op. 44 für Bläser, Violoncello und Kontrabass

Giovanni Gabrieli (1557 – 1612)
Sonata pian e’ forte, Sonata XIII

Peter Tschaikowski (1840 – 1893)
Serenade für Streichorchester in C-Dur op. 48

Sommerliche Nachtmusiken erklingen im letzten Sinfoniekonzert der Spielzeit. Komponiert hat Wolfgang Amadeus Mozart seine „Serenata notturna“ allerdings im Januar 1776, also bei eher winterlichen Temperaturen. Sie war wohl ein Auftragswerk für die Salzburger Karnevalssaison und wurde also nicht unter freiem Himmel, sondern während eines Faschingsballs zum ersten Mal aufgeführt. In einem virtuosen und humorvollen Wechselspiel stehen sich ein Streichorchester und ein solistisches Quartett gegenüber. Mozart sieht keine Bläser vor, dafür aber Pauken, die im Kontrast zu den Streichern für ein ungewöhnliches Klangbild sorgen. Auch sonst erlaubt er sich noch so manchen musikalischen Faschingsscherz, besonders im berühmten Contretanz-Finale.
Über hundert Jahre später, im Jahr 1878, hörte Antonín Dvořák in Wien eine Aufführung von Mozarts „Gran Partita“ und war derart begeistert, dass er wenig später selbst eine Bläserserenade komponierte. Formal und in der Auswahl der Instrumente ist diese an Mozarts „Gran Partita“ angelehnt, musikalisch ließ sich Dvořák von Volksliedern und Tänzen seiner böhmischmährischen Heimat inspirieren. Sein Förderer Johannes Brahms war begeistert und befand, dieses Werk mache einen „schönen, erquickenden Eindruck“.
Auf mehrstimmige, überaus festliche Instrumentalmusik mit zuweilen reizvoller Echowirkung, komponiert von Giovanni Gabrieli, seines Zeichens ab 1586 Organist an der venezianischen Basilika di San Marco, folgt eines der berühmtesten und heitersten Orchesterwerke Peter Tschaikowskis die Serenade für Streichorchester in C-Dur. Auch der sonst so selbstkritische Komponist war mit diesem Werk zufrieden und führte es häufig bei Konzerten im Ausland auf. Die Serenade entstand im Sommer 1880 während eines Landaufenthalts Tschaikowskis auf dem Gut seiner Schwester und ist eine Hommage an sein großes Idol Wolfgang Amadeus Mozart: klassizistische Eleganz trifft auf einen herrlich schwebenden Tschaikowski-Walzer oder auf russische Volksweisen im Finale.

Termine (Neuhaussaal)

Do, 18.07.2019, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K2, KT

Mo, 22.07.2019, 19:30

Preise B | freier Verkauf | Abo K1

Einführungen um 19.00 Uhr

Spielstätte Neuhaussaal
Premiere 18.07.2019

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