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Beethoven-Marathon

Ein Kammerkonzert Plus zum Beethovenjahr 2020

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Klaviersonate C-Dur Nr. 3 op. 2, 3

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier Nr. 9 op. 47
„Kreutzersonate“


Ludwig van Beethoven
Klaviertrio Es-Dur Nr. 1 op. 1

Ludwig van Beethoven
Klaviersonate C-Dur Nr. 21 op. 53
„Waldstein“


Ludwig van Beethoven
Streichquintett C-Dur op. 29

Kein Komponist hat einen so nachhaltigen Einfluss auf alle folgenden Musikergenerationen wie Ludwig van Beethoven.
Im Jubiläumsjahr 2020, das am Theater Regensburg mit der Uraufführung der Oper „Minona. Ein Leben im Schatten Beethovens“ von Jüri Reinvere begann, huldigen MusikerInnen des Philharmonischen Orchesters zu Beethovens 250. Geburtstag dessen Werk nun in einem wahren Marathon der Kammermusik. Denn nicht nur mit seinen Sinfonien beschritt der 1770 in Bonn geborene Komponist neue Wege und eröffnete völlig neue Perspektiven, sondern genauso in seinen zahlreichen bahnbrechenden Werken für Klavier und unterschiedliche Streicherbesetzungen.
Die Sonate für Violine und Klavier Nr. 9 op. 47 stellt in Expressivität und Virtuosität höchste Ansprüche an den Interpreten. Sie war anfänglich dem Violinisten George Polgreen Bridgetower gewidmet, der auch die Uraufführung 1803 spielte. Nach einem Disput eignete Beethoven sie jedoch dem Geiger Rodolphe Kreutzer zu, unter dessen Namen sie bis heute bekannt ist. Die Sonate galt zu ihrer Entstehungszeit als nahezu unspielbar. Mit ihr sprengte Beethoven alle bis dahin geltenden Grenzen der Gattung.
Auch mit der Sonate Nr. 21 C-Dur op. 53, der berühmten „Waldstein-Sonate“ aus den Jahren 1803/04, stellte der Komponist die Grenzen des Machbaren in Frage und erschuf so ganz neue Möglichkeiten im Ausdruck von Emotionen, was den Weg für die Entwicklung der Klaviermusik des 19. Jahrhunderts bereitete. Gewidmet ist sie Beethovens langjährigem Mäzen Ferdinand Ernst Graf von Waldstein, welcher den Komponisten wohl einst mit dem Fürsten Lichnowsky bekannt machte – eine Verbindung, die den Grundstein für Beethovens Erfolg in Wien legte. In den 1790er-Jahren ermöglichte Karl von Lichnowsky dort erste private Aufführungen der Klaviertrios op. 1.

Das Konzert wird mit zwei Pausen durchgeführt.

Termine (Neuhaussaal)

So, 25.10.2020, 18:00–21:10

Preis 16 € | freier Verkauf

Karten können Sie sowohl über das Formular, als auch an der Theaterkasse am Bismarckplatz bzw. im Alten Rathaus bei der Tourist-Information oder telefonisch unter 0941 / 507 2424 reservieren.

Besetzung

Es spielen Almut Boynick, Caroline Dieluweit, Tilmann Kay, Christine Lindermeier, Guro Lysaker Næss, Wolfgang Nüßlein, Johannes Plewa, Michael Seewann

Spielstätte Neuhaussaal

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