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Die letzte Sau

Uraufführung nach dem gleichnamigen Film von Aron Lehmann (*1981)

für die Bühne bearbeitet von Julia Prechsl

„Scheißdreck!“ Schweinebauer Huber hat es nicht leicht. Sein Hof kann gegen die zu Agrarfabriken mutierten Großbetriebe nicht ankämpfen, die Bank teilt ihm mit, dass er pleite ist. Seine Freundin Birgit lässt ihn sitzen, um in Brandenburg den Filialbetrieb ihres Vaters zu leiten und sein bester Freund, der in einer ähnlich desolaten finanziellen Situation wie Huber steckt, begeht Selbstmord. Schlimmer geht’s nimmer, denkt er sich – da fällt prompt ein Meteorit vom Himmel und zerstört seinen Hof. Einzig eine letzte Sau überlebt die Katastrophe. Von rasender Verzweiflung erfüllt, schwingt sich Huber samt der Sau auf sein Moped, um der Gesellschaft den Rücken zu kehren. Doch auf seiner Reise wächst seine Wut auf eine Welt, in der man sich mit ehrlicher Arbeit nicht mehr das Leben finanzieren kann und in ihm gärt der Kampfschrei: „So geht’s nicht weiter!“
Er begeht eine Reihe anarchischer Taten und tut sein Möglichstes, die „Kleinen“ im Kampf gegen die „Großen“ zu unterstützen. Ohne es zu wissen, zündet er den Funken zu einer Revolution, die schnell zu einem Lauffeuer wird.
Die schräge Hommage an die Außenseiter und Verlierer im globalen Verteilungskampf besticht nicht nur durch die herzerwärmende Komik, sondern auch durch bayerisch angehauchte Rio-Reiser-Songs, die eigens für diese Uraufführung bearbeitet werden durften. Julia Prechsl, die in dieser Spielzeit bereits „Das Käthchen von Heilbronn“ inszeniert hat, ist sowohl für die Bühnenfassung als auch für die Regie verantwortlich.

Termine (Theater am Haidplatz)

Di, 22.10.2019, 19:30

Preise H | freier Verkauf

Video

Besetzung

Spielstätte Theater am Haidplatz
Wiederaufnahme 22.10.2019

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