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Große Namen – Große Texte: Matthias Brandt und Jens Thomas – ›Angst‹

Eine Wort-Musik-Collage

Angst, sagt man, sei kein guter Ratgeber. Dafür aber ein unentbehrlicher
Effekt von Genrefilm und -literatur, um das Publikum bei der Stange zu halten. Filmbilder, die einen das Fürchten lehren, Szenen, die einen ans Unbewusste erinnern. Matthias Brandt und Jens Thomas machen sich nach dem großen Erfolg von „Psycho“ erneut auf die Suche nach solchen schaurigen, peinigenden Momenten. Der Schauspieler Matthias Brandt gibt dieser Fantasie über das kalte Entsetzen die Stimme. Und der Musiker Jens Thomas inszeniert dazu, sich von der Erzählung inspirieren lassend, einen improvisierten Soundtrack. Zu erwarten ist ein Abend, der nicht genau festgelegt ist, sondern von der intensiven, spontanen Interaktion zwischen beiden Akteuren lebt.

Matthias Brandt, 1961 in Berlin geboren, studierte Schauspiel in Hannover. 1985 erstes Theaterengagement am Oldenburger Staatstheater, anschliessend u.a. im Schauspielhaus Bochum. Seit 2000 ist er in vielen Rollen bei Film und Fernsehen zu sehen, wie 2005 in „In Sachen Kaminski“, für den er den Bayrischen Fernsehpreis erhielt. Seitdem bekam er zweimal den Adolf- Grimme-Preis und je einmal den Deutschen Kritikerpreis und die Goldene Kamera. 2010 erhielt er den Deutschen Hörbuchpreis für Ake Edwardson's „Der Himmel auf Erden“ und im gleichen Jahr drehte er unter der Regie von Dominik Graf seinen ersten Film als Münchner Kommissar in der Krimireihe „Polizeiruf 110“. Für die Darstellung des Kommissars erhielt er 2011 den Bambi, 2012 noch einmal den Bayrischen Fernsehpreis und 2013 den Deutschen Schauspielerpreis.

Jens Thomas, 1970 in Braunschweig geboren, studierte Jazz-Klavier an der Musikhochschule in Hamburg. Seit 1996 umfangreiche Konzerttätigkeit im In- und europäischen Ausland, zahlreiche Plattenveröffentlichungen und Auszeichnungen (u.a. SWR Jazzpreis, Int. Jazzpreis Nürnberg, Kunstförderpreis Niedersachsen, „Choc de l’année“ des französischen Magazin's Jazzman, Deutscher Schallplattenpreis Vierteljahresliste). Seit 2003 ist, und war er, in verschiedenen Theaterproduktion u.a. am Thalia Theater Hamburg, am Nationaltheater Gent, dem Münchner Kammerspielen, dem Wiener Burgtheater und am Schauspielhaus Bochum zu erleben. 2010 komponierte er die Musik zum NDR Dokumentarfilm „Tod auf dem Hochsitz“ von Michael Heuer und 2012 veröffentlichte er seine aktuelle CD „Speed Of Grace: A Tribute To AC/DC“, die er live u.a. auf Festivals in Hamburg, Istanbul, Moskau und Newcastle vorstellte.


Nach dem vielversprechenden Start mit der Premiere von Eva Mattes’ literarisch-musikalischem Abend „Die Menschheit hat den Verstand verloren“ im Juni und der szenischen Lesung „Alte Liebe“ von Ulrike Kriener und Georg Weber im Juli 2017 gehen wir ab der Spielzeit 2017/18 mit diesem neuen Format in Serie. In lockerer Folge präsentieren wir Ihnen im Theater am Bismarckplatz literarische Programme und Lesungen. Dazu haben wir uns starke Partner ins Boot geholt: In Kooperation mit der Buchhandlung Dombrowsky und Bücher Pustet holen wir namhafte Schauspieler und bekannte Autoren für Sie nach Regensburg.

Foto: Mathias Bothor

Termine (Theater am Bismarckplatz)

So, 25.02.2018, 19:30–21:00

Preise D | freier Verkauf

Fotos

  • es liest Matthias Brandt
  • Musik Jens Thomas
Spielstätte Theater am Bismarckplatz

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