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Hungaricum

Deutschsprachige Erstaufführung

Eine europäische Grenz-Groteske oder Gulasch ist auch bloß eine Suppe!

Von den Brüdern Presnjakow (*1969/*1972)

Aus dem Russischen von Olga Radetzkaja

Eine Raststätte an der ungarisch-österreichischen Grenze. An Gyula in seiner ungarischen Polizeiuniform kommt kein Auto mit ausländischem Kennzeichen vorbei: Er kontrolliert, schnüffelt und ist dabei sehr hartnäckig. Soeben ist ihm ein österreichischer Student in die Fänge geraten, er wittert bei dem jungen Mann Kokain. Ein Deutscher möchte als Zeichen der allgemeinen Globalisierung eine Weltsuppe über die grenze bringen und ein Mafioso namens Mózes, halb Ungar halb Rumäne, betreibt getarnt als LKW-Fahrer grenzüberschreitend seine Geschäfte. Eine junge Kellnerin wartet bereits zwei Wochen auf ihren Computer, der zum Zweck einer Überprüfung – sie könnte ja immerhin mit Terroristen in Verbindung stehen! – beschlagnahmt wurde.

Éva versucht unterdessen Sára davon zu überzeugen, dass sie im Kirchenchor nicht lauter singt als die Freundin und ihre Position als Kantorin nicht in Frage gestellt wird. Sára aber überlegt im nächsten Moment schon, mit Mózes nach Transsylvanien durchzubrennen ...

Alle Figuren schlüpfen in dieser sich ins groteske steigernden Komödie in verschiedene Rollen, um sich irgendwie durchzuschlagen und den Verhältnissen anzupassen – aber auch, um an die Möglichkeit eines anderen Lebens zu glauben. Jeder betrügt jeden und niemanden stört, dass der Betrug offensichtlich ist. Umso witziger und zugleich absurder erscheint dieser von kleinen gaunern, schrägen Typen und gescheiterten Existenzen bevölkerte Mikrokosmos, der viel über die Zustände und Befindlichkeiten in unserem heutigen Europa zu erzählen weiß.

„Dieses Theaterstück der Brüder Presnjakow ist nicht fassbar! (...) Es kocht über. Es explodiert. (...) Was mitunter ziemlich verrückt und abseitig klingt und zwangsläufig unklar bleiben muss, wird auf wundersame Weise von den Akteuren auf und hinter der Bühne zusammengehalten und zu dem befördert, was es ist: zu einem grandiosen Theaterabend!“ MZ, 27.9.2016 

Fotos: Jochen Quast

Termine (Theater am Haidplatz)

So, 25.09.2016, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf | Abo X

Mi, 28.09.2016, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf | Abo Xb

So, 02.10.2016, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf | Abo HP

Di, 04.10.2016, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf | Abo HP2

Fr, 07.10.2016, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf

Sa, 08.10.2016, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf

Mo, 10.10.2016, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf 

Sa, 15.10.2016, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf 

Mo, 17.10.2016, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf 

Mi, 19.10.2016, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf | Abo Q

Fr, 21.10.2016, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf | Abo Q

So, 23.10.2016, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf | Abo Q

Mo, 24.10.2016, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf | Volksbühne

Fr, 30.12.2016, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf

Sa, 31.12.2016, 15:00–16:40

Preise I | freier Verkauf

Sa, 31.12.2016, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf

Do, 05.01.2017, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf

Sa, 07.01.2017, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf

Mo, 12.06.2017, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf

Mi, 14.06.2017, 19:30–21:10

Preise I | freier Verkauf

Fotos

Besetzung

Spielstätte Theater am Haidplatz
Premiere 25.09.2016

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