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Liliom

Eine Vorstadtlegende in sieben Bildern und einem szenischen Prolog von Franz Molnar (1878 – 1952)

Für die deutsche Bühne bearbeitet von Alfred Polgar

Frau Muskat wird es zu bunt. Der Charmeur Liliom ist zwar gut fürs Geschäft, denn ihr Karussell wird von jungen Frauen belagert, die für ihn schwärmen. Doch was sich zwischen dem Dienstmädchen Julie und Liliom entwickelt, geht ihr zu weit. Als Julie sich weigert, das Ringelspiel zu verlassen und sich Liliom im Streit der beiden Frauen auf die Seite von Julie schlägt, ist der plötzlich seinen Job los. Die beiden werden ein Paar und auch Julie verliert wegen dieser Beziehung ihre Anstellung. Das Leben in beengten Verhältnissen, ohne Geld führt bei Liliom zu Frust, Kummer und Gewalt. Auch wenn ihm von allen Seiten Hilfe angeboten wird, um seine inzwischen schwangere Julie und sich selbst versorgen zu können, er ist zu stur und stolz. Ficsur, ein zwielichtiger Bekannter, schafft es Liliom zu einem Raubüberfall zu überreden. Als dieser Überfall misslingt, sieht Liliom keinen anderen Ausweg, als sich umzubringen. Und hier beginnt das Märchen des Stückes: Liliom kommt vor ein himmlisches Gericht und muss sich für seine Taten verantworten.

Budapest, 1909: Franz Molnar schreibt seine „Vorstadtlegende“ innerhalb von drei Wochen während er an seinem Stammplatz im Literatencafé „New York“ sitzt, gleich neben der Militärkapelle, die jeden Abend auftritt. Die Uraufführung fiel allerdings durch: Das Publikum erwartete leichte Kost und war irritiert von der Mischung aus Märchen und Sozialdrama. Erst 1913 erlebte das Stück mit der Erstaufführung in Wien seinen Durchbruch. Der Schriftsteller Alfred Polgar hatte das ungarische Original in ein österreichisches Idiom übersetzt, es in den Wiener Prater verlegt und der Vorlage von Molnar einen Prolog hinzugefügt. „Liliom“ trat einen internationalen Siegeszug an und wurde in Berlin, London und New York gespielt, mehrfach verfilmt und diente 1945 als Vorlage für das Musical „Carousel“.
Regie führt Katrin Plötner, die in Regensburg bereits u.a. „Romeo und Julia“ und „Hamlet“ inszenierte.

„Plötners Inszenierung arbeitet die Zeitlosigkeit des Bühnenstoffs heraus. Vor einem gigantischen Riesenrad, das Lebensrad zugleich ist und Spinnennetz, in dem sich Schicksale verheddern ...“

Donaupost, 23.5.2018

Termine (Theater am Bismarckplatz)

Mi, 26.09.2018, 19:30–21:15

Preise C | freier Verkauf | Abo V

Fr, 28.09.2018, 19:30–21:15

Preise C | freier Verkauf | Abo O

Do, 04.10.2018, 19:30–21:15

Preise C | freier Verkauf | Abo I

Do, 11.10.2018, 19:30–21:15

Preise C | freier Verkauf | Abo R

Mo, 10.12.2018, 19:30–21:15

Preise C | freier Verkauf | Abo E, Volksbühne

Besetzung

Spielstätte Theater am Bismarckplatz
Wiederaufnahme 26.09.2018

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