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Medea | Matinee

von Euripides (480 oder 485/484 v. Chr. – 406 v. Chr.)

aus dem Griechischen von Peter Krumme

Medea, die Königstochter aus Kolchis am Schwarzen Meer, lebt mit ihrem griechischen Mann Jason und ihren beiden Söhnen als Flüchtling in Korinth. Obwohl sie mit ihren zauberischen Kräften für Jason das Goldene Vlies geraubt und ihm das Leben gerettet hat, obwohl sie seinetwegen den Vater verließ und den Bruder tötete, wird sie nun von Jason verlassen. Er hat sich in die Tochter Kreons verliebt und will diese heiraten. Aus Furcht vor ihrer Rache will Jason Medea mit den Kindern aus der Stadt verbannen. Medea bittet um Aufschub und nutzt die Zeit, um sich für diese Demütigung grausam zu rächen. Sie schickt ihre Kinder mit einem vergifteten Kleid als Hochzeitsgabe in den Palast. Nachdem Kreon und seine Tochter dem tödlichen Geschenk zum Opfer gefallen sind, tötet Medea auch ihre Söhne.

Euripides gilt als der Meister des Psychologischen unter den antiken Dramatikern. Das Schicksal seiner Figuren ist weniger von göttlichen Fügungen als vielmehr von menschlichen Leidenschaften und Widersprüchen geprägt. Dadurch rückt der mythologische Stoff ganz nah an uns heran.

Matinee
Lernen Sie das Regieteam kennen, erfahren Sie etwas über die Hintergrunde der Inszenierung, hören Sie Textebeispiele!

Termine (Neuhaussaal)

So, 18.03.2018, 11:00

Eintritt frei

Spielstätte Neuhaussaal

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