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Online-Lesung: ›Die Dinge beim Namen nennen‹

in der Reihe „Das Gefühl des Krieges“ des Theatre of Playwrights

"Die Dinge beim Namen nennen" von Tetiana Kytsenko
gelesen von Kristóf Gellén

Ein Zusammenschluss aus deutschen und österreichischen Theatern beteiligt sich mit einer Online-Lesung von ukrainischen Kurzstücken und einer nachfolgenden Podcast- und Videoreihe am weltweiten Lesungs-Projekt. Die Auftaktveranstaltung fand am 5.5.2022 statt und wurde über nachtkritik.plus live übertragen. Nun folgen Lesungen auf dem Youtube-Kanal "Theatre of Playwrights".

Am 12. März 2022 hätte in Kiew ein neues Theater der Autor:innen, geleitet von einem Kollektiv aus 20 ukrainischen Dramatiker:innen eröffnen sollen. Am 23. Februar hat die Russische Föderation ihr Nachbarland mit einem brutalen Angriffskrieg überzogen. Zu der Eröffnung des Theaters ist es nie gekommen. Statt sich mit Literatur zu beschäftigen, verteidigt Maksim Kurotchkin, der designierte künstlerische Leiter, nun mit der Waffe in der Hand seine Heimatstadt. Viele Autor:innen sind in die Nachbarländer oder weiter geflüchtet, andere harren freiwillig oder unfreiwillig in der Ukraine aus.

Für die Eröffnung des Theaters war eine Reihe von Kurzstücken geplant, zu deren Fertigstellung es niemals gekommen ist, statt dessen haben nun einige der Autor:innen Texte verfasst, die sich unmittelbar mit ihren Erfahrungen nach Kriegsausbruch auseinandersetzen: das Aufwachen in einer entsetzlichen neuen Realität, die Sorge um ihre Familien, die Sorge um sich selbst.

Sie können die Autor:innen mit einer Spende unterstützen: https://www.betterplace.org/de/projects/109244-das-gefuehl-des-krieges-weltweites-lesungs-projekt 

Die Texte wurden in Auftrag gegeben und finanziert von: Philip Arnoult und dem "Center for Interntional Theatre Development" in den USA sowie Noah Birksted-Breen und dem "Sputnik Theatre London"

Termine (Andere Spielstätten)

So, 19.06.2022, 19:30

Video

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