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Tanz.Fabrik!fünf

Mit Choreographien von Tänzern des Ensembles Theater Regensburg Tanz und Natalia Rodina

Zum fünften Mal wechseln Tänzer von Theater Regensburg Tanz die Seite und setzen mit ihren Kollegen ihre eigenen choreographischen Phantasien um. In diesem Jahr beschäftigen sich vier der insgesamt sechs Choreographien mit dem Thema „social media & network“ und deren Auswirkungen auf unser Bild von der Welt.

Tsung-Hsien Chen vergleicht unsere Gesellschaft mit einer Blase, in der sich die Frage nach „echter“ Realität stellt.

Tiana Lara Hogan beleuchtet in ihrem Duett die Auswirkungen von social media. Sie zeigt zwei Menschen, die kaum noch miteinander kommunizieren, da der Austausch mit ihren „Freunden“ im Netz viel mehr Raum einnimmt als echter sozialer Kontakt. Hogan gibt so ihrer Befürchtung Ausdruck, dass die Menschen durch übermäßigen Gebrauch virtueller Medien ihre natürlichen Sinne verlieren.

Simone Elliott wird das Leben als eine Suche zeigen, die auch ihre positiven Seiten haben kann, denn das Suchen nach einem Ziel oder einer Antwort kann Menschen auch verbinden. Ihre Inspiration war das faszinierende Leben der Zugvögel, die sich in riesigen Schwärmen zusammenfinden und gemeinsam auf ihren langen Weg machen.

Louisa Poletti kreiert ein Stück über die heutige Informationsgesellschaft. Mithilfe von Filtern und Sucheinstellungen kann sich jeder seine eigene Wirklichkeit erschaffen. Was nicht interessiert, wird ausgeblendet. Eine Folge davon ist eine immer größere Angst vor dem Unbekannten. Obwohl das Internet unerschöpfliche Informationen bietet, kann sich dennoch der Horizont des Einzelnen verkleinern statt vergrößern.

Simone Elliott, Alessio Burani und Simone-Frederick Scacchetti haben sich zusammengetan und choreographieren gemeinsam ein Stück über sich selbst: Alle drei sind von verschiedenen Theatern nach Regensburg gekommen und arbeiten seit einigen Jahren zusammen. Sie erzählen von Höhen und Tiefen, von Konflikten und dem Weg, den sie miteinander als Kollegen, Künstler und Freunde gefunden haben.

Die ehemalige Tänzerin der Forsythe Company in Frankfurt, Natalia Rodina, hat als Gast die Choreographie „Match“ gemeinsam mit den Tänzern als Stückentwicklung erarbeitet. Wie der Titel schon andeutet, geht es ums Spielen. Auf sehr lustvolle Weise zeigt sie die Dynamiken von spielenden Menschen und zugleich in persönlicher und nachdenklicher Weise, wie der Einzelne zu den Spielen steht und was sie in ihm auslösen.

Fotos: Ramin Morady

Termine (Velodrom)

Fr, 30.06.2017, 19:30

Preise I | freier Verkauf 

Sa, 15.07.2017, 19:30

Preise I | freier Verkauf 

So, 16.07.2017, 19:30

Joker-Vorstellung | Preis 15 | freier Verkauf 

Fotos

Video

Besetzung

Spielstätte Velodrom
Premiere 30.06.2017

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