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Von Jerusalem bis Europa

Konzert zum Gedenken an die Opfer des Holocaust

Ein literarischer Kammermusikabend

Im Rahmen von „Le Chaim– Auf das Leben“ findet auch in diesem Jahr ein Konzert zum Gedenken an die Opfer des Holocaust statt.

Rezső Seress (1899–1968)
„Trauriger Sonntag“ (Budapest, 1933)
Angelo Pollak (Tenor), Sándor Galgóczi (Violine), Satomi Nishi (Klavier)

Bertolt Brecht (1898–1956)
„Das Lied vom Anstreicher Hitler“ (Svendborg, 1933)
Claudia Bierwirth
„Die Firma ist entjudet. Schandzeit in Regensburg 1933–1945.“
Ilse Weber (1903–1944)
„Ich wandre durch Theresienstadt“ (Theresienstadt, 1942)
Paul Celan (1920–1970)
„Todesfuge“ (Czernowitz / Bukarest, 1945)

Samuel Barber (1910–1981)
Adagio for strings op. 11 (Rom, 1936)
„Dalberg-Quartett“: Sándor Galgóczi (Violine), Ekaterina Reshetnyak (Violine), Daniela Pletschacher (Viola), Johannes Klier (Violoncello)

Primo Levi (1919–1987)
„Dieser Zug nach Auschwitz“ (Genua, 1979)

Ernest Bloch (1880–1959)
„Nigun“ aus „Baal Shem“ (Cleveland / Ohio, 1923)
Johannes Plewa (Violine), Satomi Nishi (Klavier)

Else Lasker-Schüler (1869–1945)
„Es kommt der Abend“ ( Ascona, 1936)
Else Lasker-Schüler (1869–1945)
„Mein blaues Klavier“ (Zürich, 1937 / Jerusalem, 1943)

Pavel Haas (1899–1944)
Streichquartett Nr. 1 op. 3 „in einem Satz“ (Brno, 1920)
Ekaterina Reshetnyak, Alessandro Calzavara (Violine), Katharina Hippert (Viola), Arnold Thelemann (Violoncello)

Bertolt Brecht (1898–1956)
„Über die Bezeichnung Emigranten“ (Svendborg, 1937)
Mascha Kaléko (1907–1975)
„Emigrantenmonolog“ (New York, 1945)
Herbert Freeden (1909–2003)
„Requiem für die Jekkes“ (Jerusalem, 1960)
Hans Sahl (1902–1993)
„Die Letzten“ (New York, 1973)

Ernst Krenek (1900–1991)
Triophantasie für Violine, Violoncello und Klavier op. 63 (Wien, 1929)
Yui Ywata-Skweres (Violine), Tomasz Skweres (Violoncello), Satomi Nishi (Klavier)

2018 – vor 73 Jahren, am 27. Januar 1945, befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz.
Der Name der südpolnischen Stadt steht für den millionenfachen Mord an Juden, Sinti und Roma und Menschen, die nach der NS-Rassenideologie nicht zur „Volksgemeinschaft“ gehörten. Allein in Auschwitz wurden zwischen 1940 und 1945 mehr als eine Million Menschen getötet.
1996 erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum zentralen, gesetzlich verankerten Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus.
Der 27. Januar 2018 stand am Theater Regensburg ganz im Zeichen einer besonderen Uraufführung: die Oper „Die Banalität der Liebe“ der jüdischen Komponistin Ella Milch-Sheriff. Umrahmt wird dieses Ereignis von einer Projektwoche zu israelischer Kultur unter dem Titel „Le Chaim – auf das Leben“. Der heutige literarische Kammermusikabend ist ein Teil dieser Thementage. Die Schauspielerin Susanne Berckhemer liest Texte deutscher und jüdisch-deutscher Schriftsteller, die, von Ilse Weber abgesehen, den Holocaust überlebten oder durch Emigration dem faschistischen Terror entgingen. Sie legten, ob mittlerweile in Jerusalem oder wieder in Europa lebend, literarisch Zeugnis ab über die Verbrechen der NS-Zeit, über ihre persönlichen Verluste und erlittenen Traumata. Das musikalische Programm des Abends besteht aus weltberühmt gewordener Musik der Trauer von Samuel Barber und aus Werken von vier Komponisten, die auf unterschiedliche Weise zu Opfern von Holocaust und nationalsozialistischem Terror wurden.

„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.“ (Roman Herzog)

Termine (Andere Spielstätten)

Mo, 29.01.2018, 20:00

Eintritt frei | Spenden für den Neubau der Synagoge in Regensburg erbeten

Besetzung

Es liest Susanne Berckhemer
Es spielen Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Regensburg:
„Dalberg-Quartett“: Sándor Galgóczi (Violine), Ekaterina Reshetnyak (Violine), Daniela Pletschacher (Viola), Johannes Klier (Violoncello);
Alessandro Calzavara, Johannes Plewa, Yui Ywata-Skweres (Violine),
Katharina Hippert (Viola),
Arnold Thelemann, Tomasz Skweres (Violoncello),
Angelo Pollak (Tenor)
Satomi Nishi (Klavier)

Casino der REWAG, Greflingerstr. 22, 93055 Regensburg

Spielstätte Andere Spielstätten

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